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    Landkreis Würzburg

    CSU nominiert Rosa Behon für den Bezirkstag

    Geht es nach dem eindeutigen Votum der CSU-Basis im Landkreis Würzburg, tritt Rosa Behon die Nachfolge von Elisabeth Schäfer im Bezirkstag an. In einer Teilkreisvertreterversammlung in der Maintalhalle in Zell am Main nominierten am Freitagabend 150 Delegierte die 54-jährige Sparkassenangestellte und zweite Bürgermeisterin der Stadt Ochsenfurt in geheimer Abstimmung.

    144 Ja-Stimmen, bei drei Nein-Stimmen und weiteren drei ungültigen waren auch für den Kreisvorstand eine Bestätigung für den zunächst intern abgesprochenen Kandidatenvorschlag. Landrat Eberhard Nuß, der selbst seinen Hut in den Ring geworfen hatte, war Behons erster Gratulant. Und nachdem CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth den obligatorischen Blumenstrauß an die gerade nominierte Kandidatin überreichte, gratulierte sogleich auch Norbert Schäfer, Ehemann der erst kürzlich verstorbenen CSU-Bezirksrätin Elisabeth Schäfer, innig. Seit ihrem Eintritt in die Junge Union 1981 galt Behon als enge Vertraute von Elisabeth Schäfer.

    Soziale und kulturelle Werte

    So überraschte es nicht, dass sich Rosa Behon in ihrer Bewerbung um das Direktmandat den Delegierten als Verfechterin sozialer und kultureller Werte vorstellte. Auch auf der dritten kommunalen Ebene des Bezirkstages seien ihr dabei "die Begegnungen mit Menschen wichtig", ließ Behon die Zuhörer wissen. In der Nachfolge Elisabeth Schäfers möchte sie als Mitglied des Bezirkstages zur Sicherung der Standards in Krankenhäusern und Pflegeheimen beitragen. Einblicke und Eindrücke hierzu habe sie insbesondere seit 2014 durch ihre Zugehörigkeit zum Kreistag gewinnen können.

    Die interne Verständigung des CSU-Kreisvorstands auf die Nominierung von Rosa Behon für das Direktmandat zur Bezirkstagswahl am 14. Oktober bezeichnete Kreisvorsitzender Thomas Eberth als eine "Sternstunde in der Kreisgeschäftsstelle". Bis zu Behons Favorisierung durch den Kreisvorstand hatten auch Landrat Eberhard Nuß und Röttingens Bürgermeister Martin Umscheid als mögliche Kandidaten gegolten. Auf eine Kampfabstimmung bei der Nachfolgeregelung der erst kürzlich verstorbenen Bezirksrätin Elisabeth Schäfer allerdings mochte es der CSU-Kreisvorstand nicht ankommen lassen. 

    Beginn der heißen Wahlkampfphase

    Alleine schon durch die tropischen Außentemperaturen in und vor der Maintalhalle wurde der Start in die "heiße Phase" des Bezirks- und Landtagswahlkampf deutlich. "38 Prozent, oder 42 Prozent sind dabei nicht unser Anspruch. Wir wollen mehr!", appellierte Kreisvorsitzenden Thomas Eberth an die Basis. Ihm zur Seite sprang MdL Manfred Ländner: "Der scharfe Wind, der uns in den letzten Tagen ins Gesicht blies, ist auch eine Chance", mahnte Ländner. Gleichzeitig versprach der Vorsitzende des Ausschusses für Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag: "Wir werden unser Bayernland nicht Schlechtreden lassen!"

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