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    Würzburg

    Corona: Krankenhaus von Litembo informiert Bevölkerung

    Ostergrüße aus dem tansanischen Partnerbistum Mbinga schickt Father Raphael Ndunguru, Direktor des diözesanen Krankenhauses von Litembo, heißt es in einer Pressemitteilung. "Der Herr ist auferstanden und hat uns Menschen erlöst. Diese Botschaft will uns Christen, gerade in diesen schweren Zeiten, Mut und Freude bringen."

    Zurzeit stehe das Land vor einer Herausforderung nie gekannten Ausmaßes in der medizinischen Versorgung seiner Bevölkerung. "So etwas haben wir in unserer Geschichte noch nie erlebt."

    Im Norden Tansanias wurden die ersten infizierten Patienten festgestellt. "Es wird nicht lange dauern, bis wir auch im Süden die ersten Patienten feststellen werden." Das Krankenhaus von Litembo versuche, die Bevölkerung zu schützen, indem es sie über Maßnahmen aufklärt, mit denen sie sich selbst einigermaßen schützen können. "Das sind vor allen Dingen: großen Abstand zum Gegenüber wahren und oft die Hände mit Seife gründlich und ausgiebig waschen." Dabei werde es für viele Familien schon zum Problem, genügend Seife im Haus zu haben.

    "Dazu kommt, dass sich normalerweise unser Leben nicht in den Häusern abspielt, sondern draußen, was die Abstandshaltung und Besuchseinschränkungen sehr erschwert. Trotzdem informieren wir die Menschen, dass sich zu separieren und sich vielleicht doch mehr in den eigenen vier Wänden aufzuhalten, eine gute Hilfe sein kann, dem Virus zu entgehen", schreibt Ndunguru.

    Was ihn sehr belaste, ist der Mangel an Schutzmaterialien wie Mundschutz, Desinfektionsmaterial, Seife, Schutzkleidung, Untersuchungshandschuhe und Tests zur Feststellung der Corona-19-Krankheit. Auch werde ein erhöhter Bedarf an bestimmten Medikamenten auf das Krankenhaus zukommen, der wohl nicht im erwarteten Ausmaß gedeckt werden könne.

    "Wir sollen aber unsere Hoffnung an Herrn Jesus Christus nicht aufgeben. Er ist Gott, unsere Rettung."

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    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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