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    Waldbüttelbrunn

    DJK in Waldbüttelbrunn feiert gleich drei Jubiläen

    60 Jahre Mitglied bei der DJK Waldbüttelbrunn (von links): Erich Lutz, Holger Klütz (Vorstand Finanzen), Eduard Helbig, Franz Nees, Landrat Eberhard Nuß, Ottmar Feineis, Wolfgang Reichert, Heinz Feineis, Winfried Körner (Vorstand Handball), Bürgermeister Klaus Schmidt. Foto: Elfriede Streitenberger

    Mit einem Abend voller Magie und Zauberei feierte die DJK Waldbüttelbrunn ihr 65-jähriges Bestehen. Gleich drei Jubiläen feierte die DJK in diesem Jahr: 65 Jahre Gründungsjubiläum, 60 Jahre Handballabteilung und 55 Jahre DJK-Blaskapelle.

    Geballte 180 Jahre Vereinsgeschichte packte Magier Bernd Zehnter, der als Moderator und mit seiner Zauberkunst durch den Abend führte, in einen kurzweiligen Festabend. In einer bezaubernden Show gelang es ihm, die zahlreichen Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit der DJK zu nehmen. In Podiumsgesprächen mit Zeitzeugen ließ Zehnter mehr als sechs Jahrzehnte Vereinsarbeit vor den zahlreichen Gästen lebendig werden.

    DJK-Ehrungen (von links): Karl Endres (Carl-Mosterts-Relief) Winfried Körner (Vorstand Handball), Brigitte Dürr (Ehrenzeichen in Gold) Holger Klütz (Ehrenzeichen in Silber) und Edgar Lang, Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes. Foto: Elfriede Streitenberger

    Erich Lutz, Urgestein der DJK, zauberte alte Briefe und Postkarten von ehemaligen Spielern hervor. Als junger Bursche kam er zur DJK und ist Mitbegründer der Handballabteilung, war 27 Jahre lang Vorsitzender. Heute ist er immer noch aktiv bei der Blaskapelle und umrahmte als Musiker der Kapelle unter der musikalischen Leitung von Werner Konrad den Festabend.

    Gründungsmitglied Roland Reichert, Brigitte Dürr, die Frau für die Niederschriften und Erhard Roos, über viele Jahrzehnte Pressesprecher, blickten humorvoll auf 65 Jahre DJK zurück. Reichert war als 16-jähriger bei der Gründungsversammlung, die vom damaligen Pfarrer Karl Lott einberufen wurde. Der Geistliche Rat war auch der Motor der DJK. "Unsere ersten Trikots mussten wir selbst bezahlen und für den Ball haben die Spieler zusammengelegt."

    Brigitte Dürr hat über Jahrzehnte die Protokolle niedergeschrieben Feste organisiert und ist noch heute für die Organisation der Kaffeebar bei Vereinsfesten zuständig. Wehmütig stellte sie fest, dass das Engagement der Mitglieder etwas nachgelassen habe.

    Schirmherr Alfred Endres, Gerd Schäfer, stellvertretender Bezirksvorsitzender Spielbetrieb Unterfranken, Landrat Eberhard Nuß, Bürgermeister Klaus Schmidt und Winfried Körner, Vorstand Handballabteilung, würdigten die Bedeutung des Vereins für Waldbüttelbrunn und die große Sportgemeinschaft.

    Edgar Lang, Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Würzburg sagte in seiner Festrede, die DJK Waldbüttelbrunn sei sehr breit aufgestellt und biete vom Kinder- bis Seniorensport sehr viele Sparten an. Die Handballabteilung hat acht Mannschaften gemeldet. Die erste Mannschaft spielt in der Bayernliga. Hier wünschte sich Brigitte Dürr einmal die Schlagzeile in der Main-Post zu lesen: "DJK Waldbüttelbrunn feiert den Aufstieg." Eine seiner schönsten Schlagzeile, erinnert sich Erhard Roos, war "Sieben auf einen Streich." Gemeint waren nicht Siege, sondern sieben Spieler die in einem Jahr geheiratet hatten und die in einer eigenen Vereinszeitung gefeiert wurden.

    Carl-Mosterts-Relief

    Eine besondere Ehrung wurde Karl Endres zuteil. Für sein außergewöhnliches Engagement erhielt er das Carl-Mosterts-Relief. Es ist die höchste Auszeichnung, die der DJK-Bundesverband zu vergeben hat und benannt nach dem Priester Carl Mosterts, der 1920 den katholischen Sportverband DJK gegründet hatte. Karl Endres war aktiver Spiele und hat die Frauen-Handballmannschaft mit aufgebaut und trainiert. War im Festausschuss, zwei Jahre Stellvertretender und zuletzt über 14 Jahre Vorsitzender der DJK. Noch heute ist er dem Verein sehr verbunden und springt als Fahrer der Jugendmannschaft ein.

    Musikalisch durch den Abend begleitete die DJK Blaskapelle unter der Leitung von Werner Konrad. Die Blaskapelle freute sich über ihr 55-jähriges Bestehen. Foto: Elfriede Streitenberger
    Ehrungen
    Carl-Mosterts-Relief: Karl Endres.
    DJK-Ehrenzeichen in Gold: Brigitte Dürr, Susanne Seubert.
    DJK-Ehrenzeichen in Silber: Holger Klütz, Stefan Schmitt, Carmen Schmitt.
    DJK-Ehrenzeichen in Bronze: Karl-Heinz Schell, Annerose Endres, Birgit Meßmer, Gerlinde Seyfert, Marcel Körner und Nikolas Noè.
    60 Jahre Mitgliedschaft: Wolfgang Bonengel, Ottmar Feineis, Heinz Feineis , Richard Gömmel, Eduard Helbig, Detlef Küspert, Erich Lutz, Otto Lutz, Wolfgang Reichert und Franz Nees.
    50 Jahre:  Wilhelm Billinger, Christa Feineis, Heidi Knaup und Gerlinde Lutz.
    40 Jahre:  Alfred Dengel, Monika Adelhardt, Jürgen Böhm, Anni Dengel, Hildegard Dittmann, Richard Dittmann, Stefan Feineis, Günter Fries, Barbara Gammanick, Elke Günter, Karin Hammer, Manfred Hellmann, Bernd Kastenmeier, Karin Keil, Richard Kneitz, Marga Lechler, Heinz Lutz, Michael Lutz, Christiane Mais, Norbert Mais, Heike Mais, Thomas Neuß, Hans Reitzenstein, Wolfgang Rieger, Margarethe Roos, Margot Roos, Gabriele Rothenbucher, Evi Scharf, Karl-Heinz Schell, Stefan Schmitt, Martin Seubert, Susanne Seubert, Anni Spanheimer, Bernd Spanheimer, Elke Steinbrecher, Dirk Zethmeier, Gudrun Zethmeier.
    25 Jahre: Claudia Böhm, Robert Feineis, Dorothea Grötzinger, Werner Grötzinger, Elisabeth Günter, Vera Günter, Karl-Heinz Henneberger, Michael Keupp, Ruth Keupp, Helga Körner, Bernhard Kroyer, Ingrid Lutz, Christiane Reitzenstein, Gisela Röhl, Lars Röhl, Nicole Röhl, Horst Rothenbucher, Sieglinde Rothenbucher, Hildegard Spanheimer, Ingrid Spitzer, Barbara Wirth, Raimund Wirth.

    Fotos

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