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    Würzburg

    Das steckt hinter der Kunstaktion vor dem Würzburger Dom

    Bekenntnis zu Europa und Aufforderung zur Diskussion: Auf dem Domvorplatz ist zurzeit die Skulptur "Love Hate" der Künstlerin Mia Florentine Weiss zu sehen. Foto: Thomas Obermeier

    Wenige Tage vor der Europawahl am 26. Mai hat die in Würzburg geborene Künstlerin Mia Florentine Weiss am Donnerstag ein unübersehbares künstlerisches Zeichen gesetzt: Mit ihrer stählernen Skulptur "Love Hate" will sie ein "positives Bekenntnis für ein friedliches und freies Europa" abgeben und zugleich zur Diskussion einladen.

    Ob es um Liebe oder um Haß geht, war dabei für die Passanten zunächst eine Frage des Blickwinkels, denn die Skulptur ist ein Ambigramm. Das ist ein Schriftzug, der aus einer anderen Richtung gelesen ebenfalls ein Wort ergibt. Wer in Richtung Dom schaut, liest "Love", in der umgekehrten Richtung kann man "Hate" lesen. 

    Hass in Liebe umwandeln 

    Mit Blick auf die Europawahl und gut 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges soll damit unter dem Motto "#Loveurope" auch die Aufforderung transportiert werden, den Hass auf der Welt in Liebe umzuwandeln. „Wir müssen uns jetzt für den Erhalt der europäischen Idee einsetzen, die Exponentialfunktion Europa stärken und den allgegenwärtigen Hass auf der Welt in Liebe umkehren!“, lautet die Maxime der 39-jährigen Künstlerin, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

    "Love Hate" wird in den Wochen vor der Europawahl in verschiedenen deutschen Städten gezeigt. In Würzburg soll die Skulptur laut Information aus dem Rathaus bis nach der Europawahl zu sehen sein. 

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