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    Region Ochsenfurt

    Das war 2018 in der in der Region Ochsenfurt

    Auf einem Rübenacker bei Zeubelried wurden die Folgen des trockenen Sommers offenkundig.  Foto: Gerhard Meißner

    Trockenheit verdirbt die Zuckerrüben-Ernte

    Ein trauriges Bild auf den Feldern der Region. Wegen der anhaltenden Trockenheit mussten die Landwirte in diesem Jahr zum Teil erhebliche Ernteeinbußen in Kauf nehmen. Besonders hoch fielen die Verluste bei den Zuckerrüben aus. Der Erträge liegen um bis zu 40 Prozent unter der Ernte des Vorjahres.Gleichzeitig verstärkt eine anhaltende Preisflaute auf dem Zucker-Weltmarkt die Krise der fränkischen Rübenbauern.

    Unterfrankens erster Bauernhof-Kindergarten

    Den kirchlichen Segen bekam der neu geschaffene Natur-und Bauernhofkindergarten Pabst in Giebelstadt von Monika Oestemer und Christine Schlör (Vierte und Dritte von rechts). Ganz rechts: die Initiatoren des Projekts, Ulrich Pabst und Inge Moser-Pabst. Foto: Hannelore Grimm

    Alternative Kindergarten-Konzepte liegen im Trend. In Giebelstadt können Kinder seit September die Natur kennenlernen und erfahren: in Unterfrankens erstem Bauernhofkindergarten, der Mitte September eröffnete. Auf dem Pabst-Hof erleben die Kleinen einen völlig anderen Alltag als in einem Regelkindergarten. In dem großen Garten findet sich kein vorgefertigtes Spielzeug, dafür eine Vielzahl natürlicher Spiel-, Beschäftigungs-und Lernmöglichkeiten.

    Von der Ideenschmiede zum Weltmarktführer

    70 Jahre Herrhammer GmbH: Geschäftsführer Ralf Dießlin (l.) und Seniorchef Peter Herrhammer (r.) präsentieren stolz ihr Unternehmen, das als Weltmarktführer im Kerzenmaschinen-Sektor gilt. Foto: Dita Vollmond

    Vor 70 Jahren, im Juni 1948, legte Alfred Herrhammer den Grundstein für die heutige Herrhammer GmbH Spezialmaschinen aus Ochsenfurt, die als weltweit führender Hersteller für Kerzenmaschinen gilt. 1972 stieg Sohn Peter Herrhammer ins Unternehmen ein; 2014 übergab dieser die Geschäftsführung an seinen Schwiegersohn Ralf Diesslin. Anlässlich des Jubiläums kamen die beiden, die ganz unterschiedlichen Generationen von Geschäftsführern angehören, zu einem Gespräch über sich ändernde An- und Herausforderungen der Branche zusammen.

    Das Wohl der Familie steht im Mittelpunkt

    Sie alle kamen zur Eröffnung des neuen Familienstützpunkts in Ochsenfurt (v.l.).: Bürgermeister Peter Juks, Christine Haupt-Kreutzer (stellvertetende Landrätin, Lkr. Würzburg), Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer, SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib, Franziska Ruppert (Leiterin des Familienstützpunkts), CSU-Landtagsabgeordneter Manfred Ländner und die zweite Bürgermeisterin Rosa Behon. Foto: stmas/gehlert

    Was brauchen Familien vor Ort? Dieser Frage geht der neue Familienstützpunkt in Ochsenfurt nach. Zur Eröffnung Anfang Oktober kam neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Bildung sowie vielen Kindern auch Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer. Das Angebot soll das Leben als Familie in seiner ganzen Bandbreite ansprechen - mit unterschiedlichsten Themen wie etwa Stillberatung, der Umgang mit Erziehungsratschlägen von Großeltern oder die Mediennutzung bei Jugendlichen.

    Bavaria Yachtbau zurück in ruhigem Fahrwasser

    Mit einem gemeinsamen Knopfdruck wurde bei Bavaria Yachtbau der erste Bootsrumpf seit der Übernahme aus der Form gehoben. Im Bild von links: Der Sanierungsexperte und bisherige Geschäftsführer Tobias Brinkmann, Geschäftsführer Ralph Kudla, der Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft CMP Kai Brandes, Geschäftsführer Erik Appel und Betriebsratsvorsitzender Christian Hartmann. Foto: Gerhard Meißner

    Unsichere Zeiten liegen hinter dem Bootsbauer Bavaria Yachtbau in Giebelstadt (Lkr. Würzburg). Nachdem Ende April bekannt geworden war, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden musste, wendete sich für die Bootswerft nach einer monatelangen Zitterpartie Mitte Oktober alles zum Guten. Die Beteiligungsgesellschaft CMP übernahm die Firma und versprach, Bavaria samt seiner rund 550 Mitarbeiter wieder zu alter Größe führen zu wollen.

    Klara Zehnder holt sich die Weinkönigin-Krone

    Randersacker empfängt im März die frisch gewählte Fränkische Weinkönigin Klara Zehnder (rechts, mit Vorgängerin Silena Werner). Foto: Traudl Baumeister

    2018 entwickelt sich von Beginn an zu einem guten Jahr für die Winzergemeinde Randersacker: Wenige Tage nachdem Bürgermeister Michael Sedelmayer von der Aufnahme Randersackers unter die 100 Genussorte Bayerns erfuhr, eroberte Klara Zehnder aus Randersacker am 23. März die Krone der fränkischen Weinkönigin. Im Herbst schafft die 22-jährige Romanistikstudentin dann auch bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin den Sprung aufs Treppchen, wird Dritte und damit eine der beiden deutschen Weinprinzessinnen.

    Nerven aufreibende Sperrung beendet

    Die Ortsdurchfahrt von Oberickelsheim ist wieder frei befahrbar. Foto: Gerhard Krämer

    Lange genug hat der Ausbau der B13-Ortsdurchfahrt von Oberickelsheim Anwohner und Autofahrer  Nerven gekostet.  Pünktlich vor Weihnachten wurde der Hauptteil der Bauarbeiten fertig, die Durchfahrt wieder möglich. An der Abzweigung nach Rodheim ist das alte, kleine Haus, in dem die Jugend einst ihr Domizil und vor dem Bau des Gemeindezentrums die Gemeinde ihren Sitz hatte, abgerissen worden. Dadurch konnte die Einmündung der Straße in die Bundesstraße übersichtlicher gestaltet werden. Verlegt wurden vor der Straßensanierung Kanal, Wasser, Breitbandkabel und Elektroleitungen. Doch nicht nur Oberickelsheim war gesperrt. Auch in Simmershofen war in diesem Jahr die Ortsdurchfahrt erneuert worden. Und in Uffenheim gab es die nächsten Sperrung. Custenloher Straße, Rothenburger Straße und ein Teilstück der Ansbacher Straße waren lange Zeit dicht, weil auch da die Straße erneuert wurde. Zuvor war schon die Bahnhofsstraße in Uffenheim saniert worden. Jetzt sorgen im Uffenheimer Gau noch die Brückenbaustellen der Bundesautobahn A7 für Behinderungen. Die ziehen sich allerdings noch bis ins nächste Jahr.

    Wochenmarkt wiederbelebt

    Der Wochenmarkt in Ochsenfurt läuft seit Mai 2018. Foto: Claudia Schuhmann

    Seit dem 5. Mai gibt es in Ochsenfurt wieder einen Wochenmarkt. Immer samstags zwischen acht und 13 Uhr bieten Direktvermarkter und Händler aus der Region ihre Waren an. Zuvor war jahrelang immer nur ein einziger Anbieter samstags auf den Marktplatz gekommen. Nach sechs Monaten zog die Stadt eine Zwischenbilanzund kam zu dem Ergebnis, dass Grund zu "verhaltenem Optimismus" bestehe, so dass der Wochenmarkt bis auf Weiteres auch im Winter abgehalten wird.

    Ochsenfurts siebte Zuckerfee

    Selina Sönmez übergibt die Krone der neuen Zuckerfee an Luisa Zips (vorne). Mit dabei Bürgermeister Peter Juks. Foto: Uschi Merten

    Im Juli wurde die neue Ochsenfurter Zuckerfee Luisa Zips gekrönt. Sie trat die Nachfolge von Selina Sönmez an, die die Stadt vier Jahre lang als Symbolfigur bei zahlreichen Veranstaltungen innerhalb wie außerhalb Ochsenfurts vertreten hatte. Luisa Zips ist 20 Jahre alt und macht in Kitzingen eine Ausbildung in einem Reisebüro. Sie ist die siebte Ochsenfurter Zuckerfee seit 1998. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Stadt in einem weiteren Umkreis bekannt zu machen.

    Die Zufahrt zur Main-Klinik wird sicherer

    Die Zufahrt zur Main-Klinik durch das Bärental belastet die Anwohner. Mittelfristig soll die Haupterschließung deshalb über die Polisina erfolgen. Foto: Claudia Schuhmann

    Seit September ist nach langen Diskussionen zwischen Stadt und Landkreis die verbesserte Erschließung der Ochsenfurter Main-Klinik unter Dach und Fach. Im Vorgriff auf die anstehende Generalsanierung des Krankenhauses war eine Verbesserung der unzureichenden Zufahrt nötig geworden. Um die Bewohner des Bärentals zu entlasten, wurde mittelfristig der Bau einer sogenannten Ostspange über die Polisina als Haupterschließung vereinbart. Kurzfristig wird die bisherige Zufahrt über den Greinberg ausgebaut und verbreitert.

    Der Neue im Rathaus

    Christian Luksch (links, mit Ehefrau Renate) ist neuer Bürgermeister von Winterhausen. Sein Vorgänger Wolfgang Mann gab sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Foto: Klaus L. Stäck

    Winterhausen hat seit Juli einen neuen Bürgermeister. Christian Luksch (UWH/Bürgerblock) trat die Nachfolge von Wolfgang Mann (SPD) an, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niederlegen musste. Luksch gehört seit 2002 dem Gemeinderat an und setzte sich gegen seinen Mitbewerber Uwe Braun (CSU) durch. Im Jahr 2002 war Wolfgang Mann Bürgermeister geworden, nachdem er bereits seit 1996 dem Winterhäuser Gemeinderat angehört hatte.

    Wiederaufbau an der Burg Brattenstein 

    Baustelle auf Burg Brattenstein. Gerade noch rechtzeitig zur den Röttinger Frankenfestspielen wurde der wiederaufgebaute Ostflügel fertig.  Foto: Gerhard Meißner

    Vier Frauen kam beim Einsturz der Röttinger Burg Brattenstein im November 1971 ums Leben. 47 Jahre nach dem tragischen Unglück wurde der Ostflügel der Burg wieder aufgebaut. Ein moderner Bau mit Stadtbalkonersetzt das einstige Burggemäuer. Wieder einmal nutzte die Stadt Röttingen geschickt die Möglichkeiten der Städtebauförderung und holte sich zu den Baukosten von rund 2,2 Millionen Euro ein staatlichen Zuschuss von 1,37 Millionen

    Kultureller Höhepunkt des Jahres

    Ein beeindruckendes Bild boten die rund 200 Sänger und 60 Musiker bei der Aufführung der "Carmina Burana" auf der 24 Meter breiten Bühne. Foto: Gerhard Meißner

    Viel vorgenommen hatten sich die Organisatoren der Aufführung von "Carmina Burana" in der Dreifachturnhalle in Ochsenfurt. Angestoßen von Kulturreferentin Renate Lindner, war die Organisation des musikalischen Großereignisses bald zu einem Projekt der Interkommunalen Allianz Maindreieck geworden. Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit wurde die Aufführung des gewaltigen Chorwerks am 7. Juli mit sieben Laienchören aus der Region zu einem viel beachteten musikalischen wie gesellschaftlichen Ereignis.

    Spital wird Main-Museum

    Spital und Kreuzkirche in der Ochenfurter Altstadt: In der Anlage soll ein überregionales Main-Museum entstehen. Zunächst steht aber die Sanierung an. Foto: Claudia Schuhmann

    Der Ochsenfurter Spital-Förderverein ist fast am Ende seiner Träume. Das mittelalterliche Spitalanwesen in der Ochsenfurter Altstadt soll zu einem überregional bedeutsamen Main-Museumwerden. Die Grundsatzentscheidungen sind getroffen, die Förderanträge gestellt. Jetzt geht es um die planerischen Details. 

    Riesen-Dosen aus Hohestadt

    Ein Schwertransport transportiert Vakuumkammern, hergestellt bei Kinkele in Ochsenfurt, zur Verladung an den Main bei Heidingsfeld Foto: Gerhard Meißner

    Große Bauteile ist man bei Kinkele gewöhnt. Aber dieser Auftrag brachte selbst den Ochsenfurter Spezialmaschinenbauer an seine Grenzen. Im Werk in Hohestadt wurden riesige Vakuumkammern für den Bau von Computerchips der nächsten Generation gefertigt und montiert, und das unter absolut staubfreien Bedingungen. Es sind die größten je unter Reinraumbedingungen gefertigten Bauteile, sagt Vakuum-Spezialist Pink aus Wertheim, der die Kolosse in Auftrag gegeben hatte. In der Nacht wurden sie in einem Schwertransport zur Verladung an den Main gebracht.

    Ochsenfurts neue Südstadt

    Am Oberen Dümmersberg südlich von Ochsenfurt, auch bekannt als "hinter den drei Pappeln", soll ein neues Baugebiet entstehen. Foto: Claudia Schuhmann

    Wohnraum für bis zu 1400 Menschen soll in dem kommenden 15 Jahren am Oberen Dümmersberg in Ochsenfurt entstehen. Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Stadtrat im Oktober. Langfristig soll das Gebiet über eine neue Südspange von der Hopferstadter Straße und Hohestadt her erschlossen werden, auch eine Erweiterung des Gewerbegebietes Hohestadt ist vorgesehen. Gegen das geplante Baugebiet sind auch Bedenken laut geworden, unter anderem wegen des Flächenverbrauchs.

    Hotel-Pläne auf Eis

    Das ehemalige Flockenwerk der BayWa in Ochsenfurt. Der Unternehmer Joachim Beck möchte es abreißen und dort ein Hotel mit Stadthalle errichten. Foto: Claudia Schuhmann

    Unerwartet zum Stillstand gekommen ist im Frühjahr die Entwicklung der Ochsenfurter Weststadt, wo unter anderem ein Hotel mit Veranstaltungshalle gebaut werden soll. Das Vorhandensein eines chemischen Betriebes verhindert aufgrund der Vorgaben der europäischen Seveso-III-Richtliniedie Ansiedelung von Wohnbebauung oder Veranstaltungen, weshalb auch das traditionelle Bratwurstfest davon betroffen ist. Derzeit wird über einen Umzugs des Betriebes in das Industriegebiet St. Wolfgang verhandelt.

    Mordanschlag beim Feuerwehrfest

    Das Feuerwehrfest in Euerhausen wurde im Juni Schauplatz eines hinterhältigen Mordanschlags.  Foto: Gerhard Meißner

    Ein erbitterter Nachbarschaftsstreit gipfelt im Junibeim Feuerwehrfest in Euerhausen in einem  hinterhältigen Mordanschlag. Ein 70-Jähriger aus einer Nachbargemeinde schoss dort seinem 55-jährigen Nachbarn in den Rücken.Wenig später konnte der mutmaßliche Täter an seinem Wohnhaus festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen versuchten Mordes. In der Haftanstalt setzte der Beschuldigte seine Zelle in Brand und erlitt dadurch schwere Verbrennungen. Sein Opfer ist seit dem Anschlag querschnittsgelähmt.

    Die toten Schweine von Osthausen

    Schweineskandal in Osthausen bei Gelchsheim: Die toten Mastschweine werden aus dem Stall geräumt und mit LKWs abtransportiert. Foto: Thomas Obermeier

    Der Fall erschütterte die Region: Im April wurde bekannt, dass ein 29-jähriger Landwirt in einem Stall bei Osthausen rund 2000 Schweine verhungern ließ. Die Kadaver lagen bereits seit Monaten in dem Stall und waren stark verwest. Das Landratsamt hat die Tierkörper beseitigen lassen und dem Stallbetreiber die Kosten von rund 200 000 Euro in Rechnung gestellt. Gegen den Kostenbescheid hat er Klage erhoben. Inzwischen sind die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen. In Frühjahr will die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Landwirt erheben. Ihm drohen eine Haftstrafe und ein lebenslanges Tierhaltungsverbot.

    Die letzte Lücke ist geschlossen

    Im Oktober wurden die Betonarbeiten am Rohbau der Neuen Mainbrücke in Ochsenfurt abgeschlossen. Foto: Gerhard Meißner

    Im Oktober wurde die letzte Lücke der neuen Neuen Mainbrücke in Ochsenfurt geschlossen. Die brückenlose Zeit, die mit dem Abriss im April 2016 angebrochen war, ist damit noch lange nicht beendet. Erst voraussichtlich Ende Mai soll der Verkehr der B 13 wieder ungehindert über die neue Brücke rollen können.

    Baustellen und (noch) kein Ende

    Die Baustelle Würzburger Straße in Ochsenfurt. Foto: Gerhard Meißner

    Seit Herbst 2017 werden in der Würzburger Straße in Ochsenfurt Kanäle, Wasserleitungen und Fahrbahn erneuert. Seitdem zwingt die Baustelle den Verkehr zu langen Staus und Wartezeiten. Die Arbeiten waren schwieriger als zunächst erwartet. Wenn Ende Mai die Neue Mainbrücke eröffnet wird, soll auch die Würzburger Straße wieder ungehindert befahrbar sein. Außerdem wurde die B13 in Richtung Uffenheim erneuert. Ochsenfurt ist von Baustellen umzingelt. Leidtragende sind unter anderem die Gewerbetreibenden, denen die Kunden ausbleiben.

    Lieber Oma als Bürgermeisterin

    Ippesheims Bürgermeisterin Doris Klose-Violette legt ihr Amt zum 1. Februar 2019 nieder. Foto: Gerhard Krämer

    Stühlerücken im Rathaus von Ippesheim: Doris Klose-Violette, Tierärztin aus Bullenheim und seit 2002 Bürgermeisterin der Gemeinde, kündigte im September überraschend ihren Rückzug an.  2020 hätte ihre Amtszeit geendet. Einen Tag nach ihrem 66. Geburtstag wählen die Ippesheimer, Bullenheimer und Herrnberchtheimer am 13. Januar 2019 ihren Nachfolger, der am 1. Februar dann das Amt übernimmt. Der bisherige Stellvertreter Karl Schmidt und der Gemeinderat Volker Friedlein (beide Ippesheim) sind nominiert. Persönliche Gründe führt Doris Klose-Violette für ihren Schritt an, denn zum Beispiel gibt es da ein neues Enkelkind in Amerika, das die Oma sehen möchte.

    Das Schwesternwohnheim ist nicht mehr

    Abbruch Schwesternwohnheim Mainklinik Ochsenfurt Foto: Gerhard Meißner

    Nach rund 50 Jahren ist das ehemalige Personalwohngebäude auf dem Gelände der Ochsenfurter Main-Klinik Geschichte.Im Frühjahr begann der Abriss des sogenannten Schwesternwohnheims, das bis dahin höchste Wohngebäude der Stadt. Ein kleiner Vorgeschmack, auf die Generalsanierung der Klinik, die in den nächsten Jahren beginnen und rund 100 Millionen Euro kosten soll.

    Endlich ist das Freibad fertig

    Eine neue Gestalt und neue Attraktionen hat das Gelchsheimer Freibad durch die Sanierung erhalten. Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale soll der Name "Freibad am Gaubahnradweg - beheizt" ausdrücken, den der Gemeinderat jetzt beschlossen hat. Foto: Klaus L. Stäck

    Ungetrübte Badefreuden herrschen seit Mai wieder im Gelchsheimer Freibad.2014 war das Bad nach Auflagen des Gesundheitsamtes geschlossen worden. Fast vier Jahre lang hat die Sanierung nach einer Reihe von Pleiten, Pech und Pannen gedauert. Erst als die Gelchsheimer selber kräftig Hand mit anlegten, ging es voran.

    Den Bock zum Winzer gemacht

    Auch im Weinberg sind Schafe zu gebrauchen, wie der Frickenhäuser Biowinzer Wolfgang Betz herausgefunden hat. Foto: Gerhard Meißner

    Wolfgang Betz hat den Bock zum Winzer gemacht. Der Biowinzer aus Frickenhausen setzt seine kleine Schafherde ein, um Unkraut und Weinlaub im Zaum zu halten. Die Schafe mögen die das zarte Grün und verschmähen die Trauben, solange sie noch sauer sind. Zum Dank gibt's kostenlosen Dünger und mehr Artenvielfalt im Weinberg.

    Öchsner geht, Fries kommt

    Die künftige Bürgermeisterin von Tauberrettersheim, Katharina Fries, ist glücklich über ihren klaren Wahlsieg mit gut 75 Prozent der Stimmen. Paul Wunderlich erhielt in der Stichwahl knapp 25 Prozent und zollte fairen Beifall. Foto: Markhard Brunecker

    28 Jahre war Bürgermeister Herrmann Öchsner Bürgermeister in Tauberrettersheim. Überraschend, noch vor Ablauf seiner offiziellen Amtszeit im Mai 2020, hat er den Gemeinderat im April um seine Entlassung gebeten. Die Gründe für seinen Rücktritt nennt er bislang nicht. Öchsner steht stark unter Druck. Die leidige Affäre um die umstrittene Villa seiner Tochter im ehemaligen Landschaftsschutzgebiet brachten den Bürgermeister und den kleinen Ort mit seinen rund 900 Einwohnern überregional negative Schlagzeilen. Zur neuen Bürgermeisterin wählten die Tauberrettersheimer Ende Oktober Katharina Fries. Die 57-Jährige wird die Amtsgeschäfte zum 1. Februar übernehmen.

    Schotterwerk: Der Teer wird entfernt

    Umweltskandal im Schotterwerk: Die Betreiberfirma ist nun bereit, den illegal abgelagerten Straßenaufbruch auszubauen und zu entsorgen. Foto: Thomas Obermeier

    Auch 2018 beschäftigte der Umweltskandal im Auber Schotterwerk das Landratsamt. Im Juni dieses Jahres ordnete die Behörden an, den Asphalt, der illegal im Steinbruch verfüllt wurde auszubauen und zu entsorgen. Die Betreiberfirma klagte zunächst gegen diesem Bescheid beim Verwaltungsgericht Würzburg. Im Dezember gab es eine Wende. Der Asphalt, der auch teerhaltig ist, wird ausgebaut und entsorgt. Die Klage beim Verwaltungsgericht ruht. Unabhängig davon soll im März das Hauptverfahren gegen den Geschäftsführer der GmbH & Co. KG beginnen. Ihm wird Gewässer- und Bodenverunreinigung, unerlaubter Umgang mit Abfällen und der unerlaubte Betrieb von Anlagen vorgeworfen.

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