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    WÜRZBURG

    Demokratie leben: Jetzt Förderung beantragen

    Das Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ fördert Projekte, die sich für Toleranz, Vielfalt und Demokratie einsetzen. Auch in Würzburg stehen 2018 wieder Mittel für lokale zivilgesellschaftliche Akteure bereit. Das geht aus einer Pressemitteilung von „Demokratie leben“ hervor.

    Ob Aktionstag, Podiumsdiskussion, Filmvorführung, Flash-Mob oder regelmäßige Veranstaltung: Würzburger, die im ersten Halbjahr 2018 ein Projekt planen, das sich gegen irgendeine Form von Diskriminierung oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzt, können ab sofort eine Förderung beantragen. „Die Maßnahme, für die der Antrag gestellt wird, muss zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juni 2018 in der Stadt Würzburg umgesetzt werden “, erklärt Christine Blum-Köhler von der Lokalen Koordinierungsstelle. „Für Anträge an den Aktion- und Initiativfonds gibt es keine Altersbegrenzung oder Maximal-Summe“, ergänzt Kollegin Jenifer Gabel. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren können bis zu 500 Euro aus dem Jugendfonds beantragen.

    Neu: Änderung zum Vorjahr

    Anders als in den Vorjahren, werden diesmal die eingehenden Anträge nicht gesammelt und in einer großen Sitzung des sog. Begleitausschusses entschieden: „Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen im Bundesprogramm leiten wir förderfähige Anträge direkt an den Begleitausschuss weiter“, erläutert Blum-Köhler das neue Prozedere. „Dieser entscheidet online über die Förderung und die Antragsteller werden binnen zehn Tagen informiert.“ Anträge können von Bürgern, Institutionen und Organisationen, Vereinen und Verbänden gestellt werden, die sich in Würzburg für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander engagieren wollen. Die Fach- und Koordinierungsstellen stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 2015 das Bundesprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gestartet. In über 240 Städten Deutschlands haben sich in sogenannten „Partnerschaften für Demokratie“ Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung mit Aktiven aus der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, um Projekte zur Förderung von Vielfalt, Toleranz und Demokratieverständnis zu finanzieren. In Würzburg arbeiten das Sozialreferat und das Bündnis für Zivilcourage hier seit Jahren erfolgreich zusammen. Für die inhaltliche Umsetzung zeichnet die Lokale Koordinierungsstelle verantwortlich.

    Die Antragstellung erfolgt online nach vorheriger Registrierung unter www.demokratie-leben-wuerzburg.de.

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