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    Würzburg

    "Demokratie verteidigen": Über 1000 Gäste bei Diözesanempfang

    Die Kanzlerin war schon da, letztes Jahr TV-Physiker Lesch – und nun ein Philosoph, der zum Einsatz für die Demokratie aufruft: Über 1000 Gäste kamen zum Diözesanempfang.
    Neujahrsempfang der Diözese Würzburg 2020 mit Bischof Franz Jung (rechts), Generalvikar Thomas Keßler (Mitte)und Caritasdirektor Clemens Bieber (links).
    Foto: Thomas Obermeier

    Demokratie braucht Engagement, Mut und sie muss täglich aufs Neue verteidigt werden. Das war die zentrale Botschaft am Montagabend beim Diözesanempfang mit rund 1100 geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Kirche. Würzburgs Bischof Franz Jung begrüßte sie zusammen mit Generalvikar Thomas Keßler und Domkapitular Clemens Bieber im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität am Hubland

    Einsatz für die "große Sache"

    Nach TV-Physiker Harald Lesch im Vorjahr hatte man als Festredner mit Prof. Dieter Thomä von der Universität Sankt Gallen diesmal einen Philosophen eingeladen. Einen, der die Demokratie, "eine der kostbarsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte", in ihrer schwersten Krise seit 1945 sieht.  Thomä rief wie in seinem aktuellen Buch nach selbstlosen, uneitlen "demokratischen Helden" – Menschen, die die Demokratie verteidigen und voranbringen, gegen Populisten und Autokraten. Menschen, "die über sich hinauswachsen" und nicht nur auf das eigene Fortkommen schauen, sondern sich in den Dienst einer "großen Sache" wie die der Freiheit stellen

    Für ihr vielseitiges Engagement in Demokratie, Gesellschaft und Kirche dankte Bischof Franz Jung in seiner Begrüßung den zahlreichen Gästen. Glaube, so Jung, "muss sich in der Welt von heute bewähren."

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