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    Würzburg / Rimpar

    Der Weg nach Rimpar steht wieder offen

    Im Laufe dieses Donnerstags wird die Staatsstraße 2294 zwischen Rimpar-Versbach wieder eröffnet. Die Straße war seit Mitte vorigen Jahres saniert worden. Wegen unerwarteter Altlasten im Untergrund hatte sich die Wiedereröffnung verzögert. Foto: Thomas Obermeier

    Lange hat es gedauert, doch an diesem Donnerstag ist die buchstäbliche Durststrecke für die Nutzer der Staatsstraße 2294 zwischen dem Würzburger Stadtteil Versbach und der Landkreisgemeinde Rimpar beendet. "Im Laufe des Tages", so Bauleiter Frank Remling vom staatlichen Straßenbauamt in Würzburg, wird die Straße wieder geöffnet. "Der morgendliche Berufsverkehr wird dort noch nicht wieder rollen können, aber bis abends wird alles soweit sein ", sagte er auf Anfrage. Die Baustelleneinrichtung und die Beschilderung würden in den kommenden Tagen zurück- beziehungsweise abgebaut.  

    "Wir sind alle froh, dass die Straße wieder offen ist"
    Andreas Dömling - Versbacher Geschäftsmann

    Der Verkehr könne somit eine knappe Woche früher als geplant auf direktem Weg zwischen Rimpar und Versbach fahren, so die zuständige Abteilungsleiterin Johanna Fischer. Als Öffnungstermin war zuletzt der 17. April genannt worden. Die Gründe hierfür lägen in der günstigen Witterung der vergangenen Tage, weswegen der Bauablauf nachträglich optimiert werden konnte, so Fischer weiter.

    Im Laufe dieses Donnerstags werden diese Schilder auf der Straße zwischen Rimpar und Versbach verschwinden. Foto: Thomas Obermeier

    Die Omnibuslinien 450 „Würzburg – Rimpar“ sowie 8114 „Würzburg – Arnstein – Neubessingen/Hundsbach“ der WVV und APG werden ab Dienstag, 23. April, wieder den ehemaligen Linienweg befahren, informiert Jürgen Dornberger von der WVV-Pressestelle. Die Haltestellen „Sportplatz Versbach“, „Altenberg“, „Herrnmühle“ sowie „Schäfermühle“ werden dann durch die Omnibuslinie 450 wieder bedient. 

    Ausnahmen gibt es: Die Führung der Linie 450 über die B 19 habe vor allem in den Stoßzeiten eine deutliche Verbesserung der Pünktlichkeit mit sich gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der APG. Aufgrund dieser guten Erfahrungen würden deshalb auch künftig circa 40 Prozent der Fahrten über die B 19 durchgeführt. Die restlichen Fahrten werden den Stadtteil Versbach wieder mit anbinden, heißt es weiter. Informationen dazu gebe es bereits im Internet unter www.vvm-info.de.

    Busrouten und Fahrzeiten ändern sich

    Letzter Betriebstag für das während der Bauzeit in Versbach eingerichtete Anrufsammeltaxi von der Haltestelle „Zum Tännig“ zur Haltestelle „Altenberg“ ist laut Pressemitteilung der Ostermontag, 22. April.  Letzter Betriebstag für die während der Sperrung der Staatsstraße eingerichtete Schnellbuslinie 12 - direkt, die ohne Halt in der Lindleinsmühle und der Stadtmitte von Versbach zum Busbahnhof und zurück gefahren ist, ist der Gründonnerstag, 18. April. Der Fahrplan der "normalen" Omnibuslinie 12  mit dem Stand vom 7. Januar dieses Jahres gilt weiterhin unverändert. 

    Wie bereits berichtet, sollte die Sanierung der Straße bereits Ende Oktober vorigen Jahres fertiggestellt sein. Dann hatten jedoch Reste alter Teerfahrbahnen, die bei den Voruntersuchungen nicht festgestellt worden waren, bei den Straßenbauern für eine böse Überraschung gesorgt. Weil diese Reste nämlich aufwändig ausgebaut, untersucht und abtransportiert werden mussten, verzögerte sich der Fertigstellungstermin.  Genannt wurde der 17. April, nun wird die Straße eine Woche eher freigegeben. 

    Versbacher Geschäftsleute sind erleichtert

    Das wird auch die Geschäftsleute in Versbach und Rimpar freuen, denn auch für diese war die Verzögerung eine böse Überraschung gewesen. Sie beklagten nämlich schon während der ursprünglich angesetzten  Bauzeit Umsatzverluste durch wegbleibende Kunden, weil auch der Berufsverkehr zwischen dem nördlichen Landkreis und der Stadt abgeschnitten war. Andreas Dömling, Inhaber der Apotheke am Tännig und einer der Sprecher der beschwerdeführenden Geschäftsleute, zeigt sich am Telefon nun auch deutlich erleichtert. "Wir sind alle froh, dass die Straße wieder offen ist", sagt er. "Ansonsten kann ich mich nur im Namen aller Versbacher Geschäftsleute bei unseren Kunden bedanken, die uns trotz der Sperrung treu geblieben sind." 

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