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    PROSSELSHEIM

    Die Begeisterung, das Dorf zu erneuern, hält an

    Ungebrochen ist das Interesse der Prosselsheimer, aus ihrem Dorf einen lebenswerten Ort zu gestalten. Foto: Rainer Weis

    Jetzt hatten waren die Bürger von Prosselsheim dran. Sie konnten entscheiden, welches Projekt in ihrem Dorf in die Prioritätenliste der Dorferneuerung aufgenommen wird. Eingeladen hatte hierzu Bürgermeisterin Birgit Börger mit den Büros arc.grün und perleth, um den Prosselsheimern die Ergebnisse der Sondierung vorzustellen und um abzustimmen zu lassen.

    Im Eingangsbereich des TSV-Sportheim-Saals hatten die beiden ausführenden Büros die insgesamt 39 Vorschläge, die in drei Arbeitsgruppen erarbeitet wurden, ausgestellt. So wurden zum Leitbild Natur Themen wie Dorfgeschichte, Lebensqualität oder schöne Gärten ausgearbeitet. Zum Leitbild Ortsbild gab es die Aussage: Kleinod an der Mainschleife, ansprechende liebes- und lebenswerte Ortschaft und starke Dorfgemeinschaft mit der Erhaltung der historischen Gebäude, Leerstände beseitigen und den Altort beleben. Im Leitbild Soziales hieß es, Prosselsheim macht Landleben lebens- und liebenswert.

    Aufgerufen waren nun die Bürger anhand von Punkten ihren persönlichen Favoriten auszusuchen. Favorit für das Logo mit 36 Punkten wurde das Bild mit dem historischen Dorfbrunnen und grün, rot, blauen Flecken, in denen Land, Lieben und Leben Prosselsheim.de geschrieben steht. glücklich waren die Bürgermeisterin und mit ihr Jürgen Eisentraut (Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken) nach der Auszählung über die ersten drei Plätze. Am wichtigsten ist den Bürgern die Ortsdurchfahrt mit der Würzburger Straße der Staatsstraße 2260, gefolgt von der Kreuzung am Raiffeisengebäude mit der Einmündung der Kreisstraße in die Staatsstraße 2260 und auf dem dritten Platz die historische Achse Rathaus-Brunnen-Kirche.

    Nach Aussage der Büros arc.grün und perleth werden die Maßnahmen noch gebündelt und nach Machbarkeit und Realisierung abgeklopft. Der Gemeinderat entscheidet am 30. Juli darüber, welche Maßnahmen für die Dorferneuerung beim Amt für Ländliche Entwicklung beantragt werden.

    Jürgen Eisentraut: „Es stehen zur Zeit über 100 Anträge im Raum, die alle in die Dorferneuerung wollen. Ich sehe aber für Prosselsheim reelle Chancen, dass es klappt. Außerdem haben Sie so viel historische Gebäude, die es gilt, für die Nachwelt zu unterhalten. Zudem haben Sie sich dazu mit meinem vollen Respekt mit einem riesen Engagement in die Themen eingebracht. Man spürt, dass sie endlich ihr Dorf zu einem Wohnort umgestalten wollen, in dem es sich ruhig und bequem leben lässt.“

    Für Bürgermeisterin Birgit Börger ist dieses Ergebnis „eine richtig gute Steilvorlage“ für den Gemeinderat, mit der dieser gut umgehen könne. „Ich wünsche mir nur, dass endlich die Umgehungsstraße kommt, sodass wir den Ort umbauen können“ so Börger abschließend.

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