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    Würzburg

    Die Innenstadt erstrahlt im "Lichterglanz"

    Lichtskulpturen, Stelzenläufer und eine Feuershow: Auch in diesem Jahr will der Stadtmarketing-Verein Wuems die Besucher beim "Lichterglanz" beeindrucken.
    Würzburger "Lichterglanz": Der Walking-Act „Kryo“ auf Stelzen im vergangenen Jahr. Auch dieses Jahr werden Stelzenläufer in phantasievollen Outfits unterwegs sein.  Foto: Johannes Kiefer

    Wenn die ganze Innenstadt leuchtet und der Kauf der Weihnachtsgeschenke zum echten Erlebnis wird: Der Stadtmarketing-Verein "Würzburg macht Spaß" (Wuems) lädt an diesem Samstag wieder zum abendlichen Event-Einkaufsbummel ohne Zeitdruck ein. Beim "Lichterglanz" dürfen alle Geschäfte innerhalb des Ringparks dank einer Sondergenehmigung bis 23 Uhr geöffnet bleiben.

    Einmal im Jahr erlaubt das Ladenschlussgesetz bei einem besonderen Anlasse einen Einkaufsabend mit Öffnungszeiten bis 24 Uhr. Würzburgs Einzelhandel nutzt das seit einigen Jahren immer am ersten Samstag im Dezember zum "Lichterglanz mit Weihnachtsbummel" bis eine Stunde vor Mitternacht. "Eine längere Öffnungszeit lohnt sich nicht, weil nach 23 Uhr erfahrungsgemäß kaum noch jemand unterwegs ist", erläutert Wuems-Geschäftsführer Wolfgang Weier, der die Ausnahmegenehmigung bei der Regierung von Unterfranken wie immer bereits im Frühjahr beantragt hat.

    Schon eine Institution

    "Der Lichterglanz ist eine Institution geworden. Wir versuchen immer, ein ganz besonderes Event für die Kunden zu kreieren", so Weier weiter. In diesem Jahr müssen die Veranstalter auf das beliebte Ballonglühen im Rathaus-Innenhof verzichten, dafür werden an verschiedenen Stellen der Innenstadt bis zu 6,50 Meter hohe Lichtskulpturen für Stimmung sorgen. Zwischen 18 Uhr und 22 Uhr sind mehr als vier Meter große Stelzenläufer in einem phantasievollen Outfit in weihnachtlicher Gold- und Silber-Optik in der Fußgängerzone unterwegs.

    Auf dem Platz vor dem Dom veranstaltet die Mittelalter-Showgruppe "Keilerey", zu der auch OB-Kandidat Sebastian Roth gehört, um 19.30 Uhr und 21 Uhr eine Feuershow. Außerdem werden alle Wahrzeichen in der Innenstadt ab Sonnenuntergang festlich beleuchtet. "Dieser Abend hat immer ein ganz besonderes Flair", sagt Wolfgang Weier: "In den letzten Jahren hatten wir immer gutes Wetter und haben von unseren Mitgliedern die Rückmeldung bekommen, dass es der Samstag mit dem besten Umsatz vor Weihnachten war."

    100 Geschäfte haben geöffnet

    Etwa einhundert Geschäfte haben am 7. Dezember bis in die Abendstunden geöffnet, etwa ein Drittel davon bis 23 Uhr. "Viele nutzen die letzte Stunde auch zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier mit ihren Kunden und dem Personal", weiß der Wuems-Geschäftsführer. Auch auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt kann an diesem Samstag länger als gewohnt gebummelt, eingekauft, gegessen und getrunken werden: Die Öffnungszeit wurde von der Stadt auf 22 Uhr verlängert.

    Die Würzburger Straßenbahn GmbH unterstützt den "Lichterglanz" durch Fahrten der Linie 5 (Grombühl bis Rottenbauer und zurück) im Zehn-Minuten-Takt bis 23 Uhr und danach im 15-Minuten-Takt. Die Veranstalter erwarten wieder eine stark frequentierte Innenstadt und entsprechend volle Parkhäuser: "Wer kann, sollte sein Auto zuhause stehen lassen und idealerweise mit dem ÖPNV in die Stadt kommen", empfiehlt Weier. Aufgrund der gesetzlichen Regelung dürfen nur die Geschäfte innerhalb des Ringpark-Gürtels länger als bis 20 Uhr öffnen. Alle Informationen über die teilnehmenden Einzelhändler und ihre Lichterglanz-Angebote gibt es online unter www.wuerzburgmachtspass.de.

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