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    Würzburg

    Die Themen der Woche: Das sollten Sie nicht verpasst haben

    Die Pkw-Maut, wie die CSU sie vorgeschlagen hat, wird es so schnell nicht geben. Foto: Jens Büttner

    Die Pkw-Maut, der Giemaul-Prozess, die Stacheltreppe: Wir haben die wichtigsten Schlagzeilen der Woche für Sie zusammengestellt.

    Europäischer Gerichtshof kippt Pkw-Maut

    Der höchste europäische Gerichtshofe erklärte das Maut-Modell, dass die CSU und Verkehrsminister Andreas Scheuer vorgeschlagen hatten, für rechtswidrig. Autofahrer aus dem Ausland würden dadurch benachteiligt. Die Maut sei "in dieser Form leider vom Tisch", sagte Scheuer daraufhin. Geplant war, dass alle inländischen Autobesitzer für Autobahnen und Bundesstraßen eine Jahresmaut zahlen, die vom Konto abgebucht wird und sich nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Motors richtet. Autofahrer aus dem Ausland sollten zum Schutz der Wirtschaft in den Grenzregionen nur für Autobahnen zahlen.

    Metallstacheln auf einer Treppe

    Diese Metallstacheln sorgten für viel Aufregung in Würzburg. Foto: Thomas Obermeier

    Vor einem Wohnhaus am Wagnerplatz in Grombühl brachten die Hausbesitzer Metallstacheln auf einer Treppe an - um zu verhindern, dass ungebetene Gäste sich doch niederlassen. Bei der Polizei ist die Gegend um den Wagnerplatz als Brennpunkt bekannt. Die Reaktionen auf die Stacheln waren sehr unterschiedlich: Viele beklagten in den Sozialen Medien, dass die Stacheln zum Beispiel für Kinder gefährlich werden könnten. Andere brachten Verständnis für die Hausbesitzer auf. Der Städtische Bauhof forderte die Eigentümer nun auf, die Stacheln zu entfernen - von ihnen gehe eine "konkrete Gefahr" aus. Sogar die "Bild" berichtete über die Stacheltreppe.

    Giemaul-Prozess geht weiter

    Wegen zweier Bilder, die er bei WhatsApp versendete, musste sich ein ehemaliger Würzburger Fastnachtsfunktionär vor Gericht verantworten. Foto: Andrea Warnecke/dpa

    7000 Euro Geldstrafe sollte ein ehemaliger Funktionär der Fasenachtsgilde Giemaul (Würzburg-Heidingsfeld) zahlen, weil er zwei menschenverachtende Bilder in einer WhatsApp-Gruppe versendete hatte. Nun haben sowohl die Staatsanwaltschaft Würzburg als auch der Verurteilte gegen das Urteil protestiert. Der Staatsanwaltschaft ging das Urteil nicht weit genug. Das Gericht sah nur von einem Bild den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt, die Staatsanwaltschaft forderte jedoch eine Verurteilung wegen Volksverhetzung in beiden Fällen.

    Franken ist die Zecken- und Borreliose-Hochburg

    In Unterfranken suchen wieder viele Zecken ein Opfer. Foto: Frank Rumpenhorst

    Schon knapp 700 Fälle von Borreliose hat der Freistaat in diesem Jahr zu verzeichnen, 111 davon in Unterfranken. Gegen die sogenannte Lyme-Borreliose schützt zwar keine Impfung, sie kann aber mit Antibiotika therapiert werden. Die Versorgung mit diesen Antibiotika ist teilweise schwierig, viele Präparate sind derzeit nicht lieferbar. Außerdem hat sich die vergleichsweise große Hyalomma-Zecke in Deutschland eingenistet. Sie kommt aus Afrika und Südeuropa und kann Krankheiten wie das Krim-Kongo-Fieber übertragen.

    Die beliebteste Fotostrecke: Die White Party im Bürgerspital

    Bei der White Party im Bürgerspital feierten zahlreiche Leute ganz in weiß. Foto: Fabian Gebert

    Im romantischen Innenhof des Würzburger Bürgerspitals zum Hl. Geist wurde an diesem Donnerstag, 13. Juni, das Hofschoppenfest eröffnet, das es nun seit 50 Jahren gibt. Am Montag darauf, 17. Juni, wurde dann im Hof ein elegant gekleidetes Publikum zur fünften White Party mit loungigen Klängen begrüßt.

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