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    Würzburg

    Die s.Oliver-Basketballer im Würzburger Rathaus

    Empfang für Würzburger Sport-Botschafter: Sportreferent Achim Könneke (links) und Oberbürgermeister Christian Schuchardt mit der Mannschaft und dem Betreuer- und Geschäftsstellen-Team von s.Oliver Würzburg. Foto: Kathrin Königl

    Am Ende versuchte sich Oberbürgermeister Christian Schuchardt im 700 Jahre alten Wenzelsaal des Würzburger Rathaus als Kellner. Höchstpersönlich überreichte er den Basketballern von s.Oliver Würzburg nicht nur Pullover der Stadt Würzburg, sondern auch die Getränke wie Wasser, Orangensaft oder Wein. Zuvor hatte er die Mannschaft, ihre Trainer, Betreuer und alle Mitglieder der Geschäftsstelle für ihre außergewöhnliche Saison geehrt. Besonders die Leistungen im FIBA Europe Cup, wo die Mannschaft im Finale nur knapp am italienischen Vertreter Dinamo Sassari gescheitert war, hob Schuchardt hervor. Das erste europäische Finale war für ihn ein so noch nie da gewesenes Highlight in der Domstadt.

    Neben den tollen Leistungen der Mannschaft würdigte er auch den Einsatz der Fans: "Als Oberbürgermeister bin ich sehr stolz auf die Fans. Über 3 100 Zuschauer besuchten regelmäßig die Heimspiele in der s.Oliver Arena und standen wie eine Wand hinter der Mannschaft." Besondere Gänsehaut erzeugte bei ihm die Stimmung beim entscheidenden Finalspiel im FIBA Europe Cup, als Schuchardt anschließend unglücklicherweise nur die Silbermedaillen überreichen konnte.

    Am Ende fehlten die Körner

    "Eine lange Saison sorgte dafür, dass am Ende die Körner gefehlt haben", fand der Oberbürgermeister. Und er hob hervor, dass die Mannschaft die Stadt Würzburg gegen zehn Gegner in acht verschiedenen Ländern hervorragend präsentiert habe. Dem schloss sich Helmut Radler, Kreisvorsitzender des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) Würzburg Stadt, an:"Es ist eine herausragende Leistung." Er stellte außerdem die Vorbildfunktion der Basketballprofis in den Mittelpunkt: "Ich finde es toll, wie solche Aushängeschilder auf Kinder wirken."

    Oberbürgermeister Christian Schuchardt gratulierte Badu Buck zu einer tollen Saison mit seiner Mannschaft. Foto: Kathrin Königl

    Für Flügelspieler Felix Hoffmann, der den verletzten Kresimir Loncar fast die gesamte Saison als Kapitän vertrat, war es eine besondere Ehre. Der "Würzburg Warrior", wie die Fans den gebürtigen Würzburger nennen, wurde zum ersten Mal im Rathaus empfangen. "Es ist toll in der Heimatstadt so eine Anerkennung zu bekommen." Zwar hätte der 29-Jährige lieber die goldene Medaille im Europacup-Finale gehabt, den Stolz und das Leuchten in den Augen sah man ihm während der Zeremonie trotzdem an. 

    "Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit"
    s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler

    s.Oliver Würzburg-Geschäftsführer Steffen Liebler fand die Einladung "eine Riesensache". Der 35-Jährige, der schon selbst aktiv für den Verein spielte, spürte die Wertschätzung für die Leistungen in der Basketball-Bundesliga und in Europa und will die Stadt in Zukunft weiter stolz machen. "Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, besonders was die neue Halle angeht." Diese sprach auch OB Schuchardt an: "Wir planen eifrig an der neuen Multifunktionsarena, die für ganz neue Möglichkeiten sorgen kann." Hier ist es nach Ansicht von Liebler besonders wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

    Bereits am Tag zuvor hatten sich Spieler und Coaches von ihren Fans verabschiedet. Das Kullmann's in der Schweinfurter Straße quoll beinahe über, während sich die Fans Selfies und Autogramme sicherten. Beide Seiten hatten sichtlich Spaß und gaben einige Anekdoten aus der Saison zum Besten.

    Oberbürgermeister Christian Schuchardt gab im Wenzelsaal des Würzburger Rathauses einen hervorragenden Gastgeber für die Mannschaft von s.Oliver Würzburg. Foto: Kathrin Königl

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