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    Kleinrinderfeld

    Dominik Hetzer will Bürgermeister in Kleinrinderfeld werden

    Dominik Hetzer will in Kleinrinderfeld Bürgermeister werden, hier zusammen mit seiner Partnerin Jaqueline Albert Foto: Matthias Ernst

    Als Dominik Hetzer vor 30 Jahren geboren wurde, war noch nicht absehbar, dass er einmal Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Kleinrinderfeld werden will. Doch seit er selbstständig denken kann, ist Eva Maria Linsenbreder sein Vorbild für ein langjähriges Engagement als Bürgermeisterin. Wenn im nächsten Jahr Kommunalwahl ist, hat sie 30 Dienstjahre hinter sich. Dann soll auch Schluss sein mit ihrer Arbeit im Rathaus. Was lag da also näher, als seine Kandidatur für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters in Kleinrinderfeld zu verkünden.

    Seit 2014 ist Hetzer Ortsvorsitzender und Gemeinderat für die SPD/Unabhängige Bürger. Und seit 2017 ist er außerdem Fraktionssprecher nach dem Rücktritt von Berthold Haaf. Im Gemeinderat wird ihm eine gute Arbeit attestiert und nun wagt Hetzer den nächsten Schritt. Seine Kandidatur verkündete er beim Festakt zu 110 Jahren SPD Ortsverein Kleinrinderfeld. Eine bessere Plattform hätte er vor der großen Anzahl von Genossen nicht finden können. Amtsinhaberin Eva Maria Linsenbreder lobte Hetzer vor versammelter Mannschaft und wünschte ihm viel Glück im Wahlkampf. Es sei überhaupt nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen heute noch politisch engagieren. Mit dem Kandidaten Dominik Hetzer biete sich jetzt die Möglichkeit, mit "neuer Perspektive nach vorne zu schauen".

    Studierter Ingenieur für Kunststofftechnik

    Hetzer freut sich auf die kommenden Monate und den noch stärkeren Kontakt mit den Bürgern seiner Heimatgemeinde. Er stehe für "eine neue Qualität" und "neue Wege". Der studierte Ingenieur für Kunststofftechnik kennt sich in Kleinrinderfeld aus und blickt trotzdem über den Tellerrand hinaus. Er arbeitet bei einem Zuliefer-Unternehmen der Automobilbranche in Marktheidenfeld und ist dort mittlerweile zum Abteilungsleiter für Kundenqualität und Regress mit 18 Mitarbeitern zuständig. Obwohl seine Vorgängerin "sehr große Fußabdrücke hinterlässt", freut er sich, als Bürgermeisterkandidat in ihre Fußstapfen zu treten.

    Die Zukunft Kleinrinderfelds sieht Hetzer positiv. Vor allem Transparenz und Bürgerbeteiligung will er vorantreiben. Durch regelmäßige Workshops und einen "Kummerkasten" will Hetzer von den Bürgern hören, wo der Schuh drückt. Junge Familien sollen durch Neubaugebiete angesiedelt werden, aber auch die Sanierung und der Ausbau der Kinder- und Jugendangebote stehen auf seiner Agenda. Wichtig ist Hetzer ebenso der Erhalt der örtlichen Betriebe und die Neuansiedlung von weiteren Unternehmen, die Arbeitskräfte anbieten.

    Aufbruchstimmung im Saal

    Dies alles soll nicht im Alleingang geschafft werden, sondern zusammen mit den Bürgern und seinen Parteikollegen. Unterstützen wird Hetzer dabei seine Partnerin Jaqueline Albert, mit der er zusammen in Kleinrinderfeld wohnt. Zu den ersten Gratulanten gehörte Sven Zipprich, der ihm die uneingeschränkte Unterstützung zusagte. "Wir wollen das gemeinsam angehen", sagte der ehemalige Vorsitzende des TSV Kleinrinderfeld. Man spürte förmlich die Aufbruchstimmung im Saal, als Hetzer offiziell seine Kandidatur verkündete, sieht man in Kleinrinderfeld mit dem jungen Kandidaten doch endlich wieder eine Perspektive, wie der minutenlange Beifall nach der Verkündung der Bereitschaft von Hetzer zeigte.

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