• aktualisiert:

    Eibelstadt

    Durch Digitalisierung Zeit für Wichtigeres gewinnen

    Beim Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Eibelstadt sprach Staatsministerin Judith Gerlach (vorne Dritte von links). Foto: CSU-Ortsverband

    Der Neujahrsempfang 2020 des CSU-Ortsvereins Eibelstadt im Rathaussaal stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Digitalisierung sei kein Thema, dass durch abwarten vorübergeht, vielmehr sei es wichtig, dabei zu sein, um bei der Umsetzung mit gestalten zu können. Bürgermeister Markus Schenk ging laut Pressemitteilung auf die Herausforderungen der Digitalisierung in den Kommunen ein.

    Die Grundschule sei eine der ersten Schulen im Landkreis gewesen, die seit März 2019 einen Glasfaseranschluss hat. Viele Dienstleistungen für Bürger würden sukzessive auch über das Bürgerservice Portal digital nutzbar und zugänglich sein. In der Verwaltung werde ein Digitallotse befähigt, der für die anderen Mitarbeiter Multiplikator und Ansprechpartner sein soll. Im neuen Gewerbegebiet „Am Thomasboden“ sind Glasfaserleitungen von zwei Anbietern verlegt worden. Diese Maßnahmen seien laut Schenk für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unumgänglich.

    Ortsvorsitzender Benedikt Machnig machte in seiner Rede deutlich, dass die Digitalisierung sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt, jedoch können sich auch viele Arbeitsabläufe hierdurch erleichtern. 

    Kompetente Leute ausbilden

    In Beispielen erklärte Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, in welchem Bereichen des Lebens Digitalisierung wichtig wäre. Gerade bei immer wieder kehrenden Prozessen oder Angaben, wie bei der Steuererklärung oder ähnlichem, sollte der Digitalisierungsgrad deutlich erhöht werden, um auch wieder mehr Zeit zu haben für wichtigere Dinge. Der Schlüssel für den Erfolg liege darin, kompetente Leute auszubilden, sowohl in der Forschung, als auch im Bereich des Handwerks, um die geplanten Maßnahmen überhaupt in die Realität umsetzen zu können. Dazu fördere der Freistaat mit 100 neuen Lehrstühlen an Universitäten und Fachhochschulen die Forschung.

    Jedoch müsse man immer wieder versuchen, bei der Umsetzung auch möglichst weit zu denken, um den neuen Standard dann für alle Menschen auch zugänglich und verstehbar machen zu können. Auch ältere Menschen profitierten im Bereich der Digitalisierung, etwa in den Bereichen Medizin und Gesundheit.

    Bearbeitet von Andreas Köster

    Kommentare (1)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!