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    Eibelstadt

    Eibelstadt soll energieautark werden

    Politischer Frühschoppen mit Hans-Josef Fell in Eibelstadt.
    Politischer Frühschoppen mit Hans-Josef Fell in Eibelstadt. Foto: Petra Schliermann

    Kürzlich luden die Eibelstadter Grünen Bürger zu einem politischen Frühschoppen ein. Im Rathaussaal begrüßten die Ortsvorstände Petra Schliermann und Jürgen Stroehl zusammen mit den anderen 14 Stadtratskandidaten die Gäste. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Stadtrat Christoph Trautner, der aus Altersgründen nicht mehr kandidiert, stellte die sechs Kandidatinnen und zehn Kandidaten vor. Dies sei die Stadtratsliste mit den meisten Kandidatinnen im Ort,  meinte er stolz. Stadträtin Katharina Brandl wünschte sich für die Zukunft grüne Ideen und eine konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat. Die Grünen wollen sich für eine nachhaltige und resourcenschonende Stadtentwicklung einsetzen. Als Gastredner hatte der Eibelstadter Ortsverband den ehemaligen  Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell eingeladen, der anhand von wissenschaftlichen Grafiken und eindrucksvollen Bildern die aktuelle Klimaerwärmung der Erde darstellte. Seit der Industrialisierung sei diese zwar nur durchschnittlich um 1,8 Grad gestiegen, habe aber jetzt schon gravierende Folgen. Es sei dringend Zeit, energisch und konsequent zu handeln, aber Bundesregierung und Industrie hätten das noch nicht erkannt. Fells Vorschläge sind weltweites Aufforsten, Kohle- und Gaskraftwerke zügig  durch erneuerbare Energien zu ersetzen und die Verkehrswende jetzt anzupacken. Auch in Eibelstadt gäbe es Möglichkeiten, beispielsweise die freien Dächer, die Energie liefern könnten. Weiter fordert er, dass jeder Einzelne sein Konsumverhalten kritisch hinterfrage. Viele Staaten und Städte hätten erklärt, bis 2025 energieautark zu werden, dies sei der künftige Weg, auch für Eibelstadt. 

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    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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