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    Höchberg

    Ein Fest, das Stadtteile verbindet

    Schweißtreibende Arbeit - das Grillen der Steckerlfische. Foto: Matthias Ernst

    Das Höchberger Hexenbruchfest stellt die Verbindung zwischen zwei Ortsteilen her, die sich nicht immer gut verstanden haben in den vergangenen 40 Jahren. Doch langsam wächst zusammen, was zusammen gehört. Immer mehr Menschen aus dem Altort finden den Weg hinauf in den Ortsteil, der in den 1970er Jahren entstand. Und die Hexenbrüchler freuen sich, wenn Besuch aus Höchbergs älteren Ortsteilen kommt, auch wenn sich dort eine eigene Kultur entwickelt hat.

    An den beiden Tagen des Hexenbruchfestes würden die Grenzen verschwimmen und das ist gut so, findet nicht nur Pastoralreferent Burkhard Pechtl. Er übernahm am Samstag den geistigen Impuls, der schon immer am Beginn des Festes stand, und war auch für den Bieranstich verantwortlich.

    Entstanden ist das Hexenbruchfest als Einnahmequelle für den Bau des Kindergartens Mitte der 1970er Jahre. Seinerzeit stellten freiwillige Helfer noch ein großes Festzelt am Seeweg auf und die Menschen waren froh feiern zu können und dabei noch etwas für einen guten Zweck zu tun. Das Fest findet im Pfarrhof von St. Norbert statt, Tradition hat die Hüpfburg, für die Kinderbetreuung zeichnet die KJG verantwortlich, die am Hexenbruch organisiert ist. Die beiden Sofas der KJG auf der Straße gehören zum Hexenbruchfest ebenso dazu, wie der Steckerlfisch. 

    Viel los war in diesem Jahr auch an der Hexenbar. Obwohl sie erst am Abend öffnete, war dort bis spät in die Nacht Aktion, vor allem für das junge Publikum. Auch das ist ein Markenzeichen des Hexenbruchfestes. Viele Eltern von heute waren schon als Kinder beim Fest und helfen heute dort, wo schon deren Eltern standen.

    Neu in diesem Jahr war ein professioneller Bierwagen, da in den vergangenen Jahren die Durchlaufkühler ihre Grenzen erreichten. Dieses Jahr lief alles gut, selbst eine längerer Regenschauer am Samstagabend vertrieb die Menschen nicht.

    Die kamen sogar am Sonntag wieder, zuerst zum Gottesdienst mit dem afrikanischen Pfarrer Paul, der Urlaubsvertretung von Pfarrer Matthias Lotz. Paul hielt seine Predigt zweisprachig, weil sich unter den Besuchern viele italienische Handballer befanden, die aus Höchbergs Partnerstadt Bastia Umbra zu Besuch gekommen waren.

    Danach ging es mit einem Weißwurstfrühstück weiter, zu den Klängen der Musikfreunde Höchberg. 

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