• aktualisiert:

    Würzburg

    Ein Hilfeleistungssatz für die Freiwillige  Feuerwehr

    Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Leinach (Landkreis Würzburg) für den Kauf eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 der Freiwilligen Feuerwehr Oberleinach die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Der Hilfeleistungssatz wird dazu verwendet, eingeklemmte Personen aus einer Gefahrenlage (zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall) zu befreien. Er besteht aus Schneidgerät, Spreizer, Rettungszylindersatz und einem Motorpumpenaggregat.

    Betrieben wird der Satz hydraulisch. Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile abgeschnitten, beispielsweise das Dach. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, leistungsfähige Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster gebaut würden.

    Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der Erwerb des Hilfeleistungssatzes schnell realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden sei.

    Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration. Sie beträgt für einen Hilfeleistungssatz derzeit 7875 Euro.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!