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    FRICKENHAUSEN

    Ein Ort für Anpacker und Sponsoren

    In der Bürgerversammlung gab es mehrmals Applaus, als Bürgermeister Reiner Laudenbach berichtete, was im Ort durch tatkräftige und finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung entstanden ist.

    Am Anfang stand der „Magische Ort“ in den Weinbergen, wofür 41 900 Euro Spenden eingegangen sind. Außerdem gab es 70 000 Euro Zuschuss zu dem Projekt, das insgesamt rund 170 000 Euro kostete.

    Selbst in die Tasche gegriffen haben Bewohner der Aussiedlerhöfe, um ans schnelle Internet angeschlossen werden zu können. Sie brachten dafür 4000 Euro auf. Rund 28 000 Euro muss die Gemeinde selbst tragen.

    Eine „Super-Geschichte“ war laut Bürgermeister Laudenbach die Teilnahme an der „Muntermacher-Aktion“ von Radio Charivari, wo Bürger und Vereine aus dem Stegreif heraus Aktionen zum Thema „Atlantis“ auf die Beine gestellt hatten. Die Frickenhäuser gewannen die Wette. Der Erlös wurde an die Gemeindebücherei, den Kindergarten und die Grundschule Eibelstadt gespendet.

    Für die alte Kastanie am Maintor wurde ein Baumpate gefunden, der 2000 Euro für die Baumsanierung beisteuerte.

    Eine Elterninitiative hat sich für die Verbesserung der Spielplätze gebildet. Ein Konzept für die Ausgestaltung stellte Thomas Bauswein vor. Ein fünfstelliger Betrag soll investiert werden. Derzeit läuft zusammen mit der VR-Bank eine Spendenaktion.

    Sogar Auswärtige brachten sich in Frickenhausen ein. Über der Theke im Ratskeller ging ein helles Licht auf. Es war eine Spende der Marineflieger aus Nordholz in Niedersachsen, mit denen seit 20 Jahren eine enge Freundschaft besteht.

    An die Eigeninitiative appellierte Bürgermeister Laudenbach auch auf die schriftlich eingegangene Anfrage von Gaby Karautkrämer. Sie würde eine Kommunalpartnerschaft mit der englischen Stadt Mildenhall begrüßen, die Partnerstadt von Luc-sur-Mer in Frankreich ist, mit der Frickenhausen eine offizielle Partnerschaft unterhält. Somit könnte eine Dreierbeziehung entstehen. „Es muss von den Bürgern kommen, nicht von oben,“ sagte Laudenbach und empfahl Interessenten einer solchen Partnerschaft, sich bei der Gemeindeverwaltung zu melden.

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