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    KIRCHHEIM

    Ein Schaukampf und sportliches Können

    Beim Festkommers des Tischtennisvereins 1968 der Katholischen Jungmännergemeinschaft Kirchheim: Tischtennis-Schaukampf m... Foto: Gerhard Hirsch

    Sie waren echte Hingucker: Zum Fest anlässlich 50 Jahre Tischtennisverein 1968 der Katholischen Jungmännergemeinschaft Kirchheim gab es einen Tischtennis-Schaukampf mit Adrian Jankowiecki und Max Nötzold, den Akteuren von der m-pong Tischtennisschule aus Bad Mergentheim. Die beiden, die in der nächsten Saison beim Oberligisten TTC Kist aufschlagen werden, zeigten „sowohl hohe Tischtennis-Kunst mit attraktiven und schnellen Ballwechseln, gepaart mit einer Show, bei der sie auf der TT-Platte sitzend spielten und später noch TT-Ballwechsel mit Bügeleisen zeigten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem gab der aus der Kirchheimer TT-Jugend hervorgegangene Lorenz Schäfer (13 Jahre), der jetzt beim TTC-Kist schon häufiger in der Oberliga-Mannschaft spielte, einen Einblick in sein Tischtennis-Können. Er zeigte, dass er bei den „Älteren“ des TTC Kist schon gut mithalten kann.

    Fahnen-Band wurde gesegnet

    Tags zuvor hatte man das Jubiläum bereits mit einem Festkommers gefeiert. Dieser begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael in Kirchheim. Dort segnete Pfarrer Engelbert Braun das vom TTV-Ehrenvorsitzenden Konrad Pötzl und den Ehrenmitgliedern Richard Popp und Anton Holzapfel zum Vereinsjubiläum gestiftete Fahnen-Band. Danach ging es unter Begleitung des Musikvereins Kirchheim im Festzug zur Schulturnhalle, wo der Festkommers stattfand.

    Blick auf die Vereinsgeschichte

    Kurzweilig trugen hier laut Pressemitteilung der Vorsitzende Andreas Büttner und der langjährige ehemalige Vorsitzende sowie Schirmherr und TTV-Ehrenvorsitzende Konrad Pötzl die Vereinsgeschichte vor. Auf Initiative von Pfarrer Karlheinz Hofmann gründeten damals 20 junge Erwachsene, die auf einer Tischtennisplatte im Dachboden des alten Pfarrhauses gespielt hatten, den Verein als Tischtennis-Abteilung der KJG Kirchheim. Die ersten Verbandsspiele bestritt man im Keller des neuen Pfarrhauses und die erste Meisterschaft in der Kreisliga errang man 1969/70 im Kindergartensaal, ehe man in die neu gebaute gemeindliche Schulturnhalle umziehen konnte.

    In all den Jahren wechselten Siege und Niederlagen sich immer wieder ab und man gewann auch die ein oder andere Meister- bzw. Pokal-Meisterschaft auf Kreisebene, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Höhepunkt war für die 1. Herren-Mannschaft Anfang der 80-iger Jahre die Meisterschaft in der 1. Kreisliga und somit der Aufstieg in die 3. Bezirksliga. Die größten sportlichen Erfolge der Tischtennis-Jugend waren in den 80/90er Jahren mit entsprechenden Meisterschaften und Pokalsiegen zu verzeichnen und sind laut Pressemitteilung „sicherlich ein Ergebnis der auch heute noch guten und erfolgreichen Jugendarbeit von Jugendleiter Richard Popp (seit 1983 tätig) und seiner Helfer Bruno Fries und Martin Kraus. Nicht vergessen sind auch die herausragenden Ergebnisse der Jugend-Mannschaft in den ersten Jahren nach der Gründung mit Teilnahme am Pokal-Endspiel gegen den Favoriten TG Zell und einer knappen 4:5 Niederlage.“ Der Verein habe in all den Jahren oft vier Herren- und teils auch vier Jugend-Mannschaften zum Verbandsspielbetrieb gestellt. Derzeit sind drei Herren-Mannschaften und zwei Jugend-Mannschaften gemeldet.

    Auch habe man sich stets aktiv am örtlichen Geschehen beteiligt. So trifft man sich regelmäßig zu Weihnachtsfeiern, Grillabenden, Weinfesten und ähnlichen Anlässen. Seit 1984 wird jährlich ein Bergwander-Wochenende abgehalten. Heuer ist das Ziel die Ammergauer Berge mit dem August-Schuster-Haus (10.-12. August).

    Auszeichnungen

    Außerdem wurden beim Festkommers verdiente und langjährige Mitglieder durch die Vorsitzenden Andreas Büttner und Walter Oechsner sowie den Ehrenvorsitzenden und Schirmherrn Konrad Pötzl geehrt. Besondere Auszeichnungen und Anerkennungen erhielten dabei für 35 Jahre TTV-Jugendleiter Richard Popp, der ebenso wie Anton Holzapfel auch noch für 50 Jahre aktives Tischtennisspielen durch den Kreisvorsitzenden Norbert Krämer (Tischtenniskreis Würzburg) geehrt wurde.

    Grußworte beim Festkommers sprachen der Kirchheimer Bürgermeister Björn Jungbauer, der Tischtennis-Kreisvorsitzende Norbert Krämer (Geroldshausen) und die stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Christa Öchsner (Greußenheim) sowie die Vertreterin der örtlichen Vereine Tina Sommereisen-Kment.

    Weitere Ehrungen

    Für 50-jährige Mitgliedschaft beim Tischtennisverein 1968 der Katholischen Jungmännergemeinschaft Kirchheim wurden die Gründungsmitglieder Anton Holzapfel, Leo Kemmer, Horst Popp, Jürgen Gürz, Hans-Jürgen Höfer, Josef Kreißl und Richard Popp geehrt.

    Seit 40 Jahren dabei sind: Winfried Felix, Bruno Fries, Bernd Bastian, Konrad Pötzl und Hubert Kemmer.

    30 Jahre: Winfried Fluhrer, Frank Gangl, Robert Fleischmann, Michael Oßwald, Alois Spachmann, Hermann Döpfner, Martin Kraus, Heiko Halbritter, Jürgen Renner und Werner Reitinger.

    25 Jahre: Christoph Reinhard, Harald Wießmann und Uwe Schäfer

    20 Jahre: Andreas Büttner, Thomas Götzelmann, Florian Liebler, Walter Oechsner, Dieter Schwabe, Jörg Brandes, Thomas Mark, Wolfgang Holzapfel und Daniel Schebler.

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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