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    Würzburg

    Ein Stück Landesgartenschau mit nach Hause nehmen  

    Noch ist nicht ganz Schluss. Die Landesgartenschau (LGS) schloss zwar am vergangenen Sonntag ihre Tore, doch an diesem Samstag, 13. Oktober, gibt's am Areal am Hubland noch einen Nachschlag: Von 10 bis 14 Uhr können sich die Bürger informieren, wie es mit dem Gelände weiter geht, und haben Gelegenheit, sich ein Stück Gartenschau zur Erinnerung mit nach Hause zu nehmen. In der Blumenhalle wird Inventar verkauft. Pflanzen sind allerdings nicht dabei.    

    Und noch auch ein allerletzter Rundgang zu Fuß ist nicht möglich. "Der Landesgartenschau-Park ist aufgrund des Rückbaus aus Sicherheitsgründen geschlossen", sagt Carmen von Musscher, zuständig für die Pressearbeit. Doch Anschauen geht noch: Denn noch einmal ist das Gartenschau-Bähnchen für Info-Rundfahrten im Einsatz. Zudem gibt's Führungen durch die historische Ausstellung im Untergeschoss der Alten Tankstelle. Der Tower und der American Diner sind geöffnet, dazu gibt's Musik von Markus Rill und dem Scott Hemingway Quintett. In und vor der ehemaligen Blumenhalle sowie in der Library werden Ausstellungsstücke verkauft.

    Infos bei der Fahrt mit dem Bähnchen 

    "Bei Rundfahrten mit dem Bähnchen, das am Hublandplatz startet, wird erläutert, wie sich das Landesgartenschaugelände noch verändern wird, welche Flächen erhalten bleiben, welche zurückgebaut werden", kündigt van Musscher an.  Die Fahrten zwischen 10 und 14 Uhr erfolgen im 15-Minuten-Takt. Ein Aussteigen während der Rundfahrt ist nicht möglich.

    Wie bereits während der Landesgartenschau zeigt die Ausstellung des Fachbereichs Stadtplanung/Fachabteilung Stadtumbau im Tower die Entwicklung des ehemaligen Kasernen-Geländes. Von hier aus hat man einen weiten Blick über das gesamte Gelände.

    Führungen mit Historiker Roland Flade 

    Der Historiker Roland Flade bietet um 10.30, 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr Führungen durch die Geschichtsausstellung im Untergeschoss der ehemaligen Tankstelle an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Treffpunkt ist am Bauzaun am oberen Ende des Weges, der zur Ausstellung führt.

    In der Library verkauft das "büroforum - planen und einrichten" die für die Schau zur Verfügung gestellten Sitzmöbel. Das "Mohren-Haus" bietet in einem Seitenteil der Blumenschauhalle Sitzsäcke, die markanten Acapulco-Stühle und weitere Gartenmöbel an. Im rechten Teil der Halle sind Hocker, Stühle und die weißen Biertischgarnituren aus dem Food Court zu erwerben.

    Kein Verkauf von Pflanzen 

    Über den mittleren Eingang gelangen Interessierte zum Abverkauf der Landesgartenschau. Hier sind beispielsweise die original Kinosessel aus dem Movie Theatre, die Spaten vom Spatenstich, Spielmaterial aus dem Flying Circus, Bauzaunbanner mit Motiv, Ausstellungsstücke aus dem Marsgarten, Banner- und Fahnen sowie andere Erinnerungsstücke wie Schilder oder Pflanz-Etiketten im Angebot.

    Wie van Musscher betont, gibt es keinen Verkauf von Pflanzen, "höchstens ein paar Hortensien". Das hat der Stadtökologische Arbeitskreis kritisiert, der sich gewünscht hätte, insbesondere Stauden an interessierte Gartenfreunde abzugeben. Hierzu erklärt van Musscher: "Die Stauden, Gehölze und Kakteen aus den temporären Bereichen gehen an die Aussteller zurück, die Pflanzen aus den Bereichen, die nach der LGS bleiben,  bleiben dort auch dauerhaft." Und die Zierpflanzen der temporären Flächen seien einjährig und würden gegen Ende des Herbstes entfernt.

    Zu Fuß zur Blumenhalle 

    Wie kommen Interessierte zum Gelände? Die Rottendorfer Straße ist noch für den Fahrzeugverkehr geschlossen. Zur Abholung schwerer Ausstellungsstücke werden Sondergenehmigungen zur Einfahrt bis vor die Blumenhalle ausgegeben.  Die Zufahrt mit dem Auto ist nur über die Kitzinger Straße möglich. Hier steht der ehemalige Besucherparkplatz kostenlos zur Verfügung. Der Zugang zur Veranstaltung ist nur zu Fuß möglich, östlich und westlich über die Rottendorfer Straße.

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