• aktualisiert:

    Obereisenheim

    Ein Theaterstück als Adventsfensteraktion in Obereisenheim

    Szenenbild mit den faulen, in Sessel liegenden, Weihnachtsmännern. Foto: Rainer Weis

    Alljährlich zur Adventszeit zeigt seit 2012 die Kinder- und Jugendgruppe der Laienspielgruppe Obereisenheim ein Freilicht-Theaterstück. In diesem Jahr trat die Theatergruppe mit dem Stück "Die faulen Weihnachtsmänner" auf. Denn, so der Inhalt des Stücks, anstatt sich an die Auslieferung der bestellten Weihnachtsgeschenke zu machen, faulenzen die drei Weihnachtsmänner auf einer Südseeinsel am Strand. Das gute Zureden der Engel und Rentiere zeigt keine Wirkung. Unter diesen bricht Panik aus, dass die Geschenke nicht rechtzeitig ankommen könnten.

    Als die Christkinder auftreten und allen klar machen, dass die Geschenke eigentlich gar nicht so wichtig sind, erinnern sich die Weihnachtsmänner, Engel und Rentiere daran, dass an Weihnachten in erster Linie der Geburtstag Jesu im Kreis der Familie gefeiert werden soll. Überzeugt von dieser Botschaft machen sich die Weihnachtsmänner auf den Weg, um ihre Geschenke auszuliefern.

    In die Herzen gespielt

    Zur Aufführung auf dem Parkhof an der Kirche waren rund zweihundert Besucher gekommen, die begeistert lang anhaltenden Applaus spendeten. Pfarrer Ivar Brückner meinte, dass die Jugendlichen sich in alle Herzen eingespielt hätten.  

    Unter der Regie und Leitung von Christel Krämer und mit der Regieassistenz von Johanna Wieland spielten 22 Jugendliche im Alter zwischen sieben und 16 Jahren. Die Weihnachtsmänner wurden von Paul Brückner, Luca Schuler und Vitus Reich dargestellt. Als Christkinder traten Lena Müller, Rosa Ender, Johanna Brückner und Emma Krauß auf. Die Engel spielten Giuliano Lenk, Raphael Reich und Tia Krauß. Jakob König, Felix Brückner, Toni Ender und Hanna-Mina Ulsamer schlüpften in die Rolle der Rentiere. Die Familie wurde von Maximilian Roth, Felix Ender, Laura Fausel, Ben Schuler, Lina Roth, Ferdinand Krauß gespielt.

    In acht Wochen einstudiert

    Die Theaterproben begannen Anfang Oktober und fanden meist zweimal die Woche statt. Trotz schulischer Verpflichtungen und ausgefülltem Freizeitprogramm ist es den Theaterspielern gelungen, das Stück in acht Wochen einzustudieren. Da im Freien und ohne Mikrofone gespielt wurde, musste lautes und langsames Sprechen intensiv geprobt werden. Die Jugendlichen waren stets mit Engagement und Verantwortungsgefühl bei den Proben dabei. Dabei war bemerkenswert, wie sie sich sich selbst organisierten, so die Information.

    Die diesjährige Spende von über 500 Euro ging an die "Helfer vor Ort / First Responder" bei der Freiwilligen Feuerwehr Prosselsheim.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!