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    Hopferstadt

    Ein neuer Weg zum Gedenkstein

    Mit (von links) Robert Lehrmann, Dieter Fuß und Josef Häußlein freut sich Bürgermeister Peter Juks über die Neugestaltung des Platzes vor der Kirche in Hopferstadt.
    Mit (von links) Robert Lehrmann, Dieter Fuß und Josef Häußlein freut sich Bürgermeister Peter Juks über die Neugestaltung des Platzes vor der Kirche in Hopferstadt. Foto: Hannelore Grimm

    Der neugeschaffene Weg, der von der Straße am Dorfplatz durch die Rasenfläche zum Kriegergedenkstein führt, ist rund acht Meter lang. Laut Bürgermeister Peter Juks wurde mit der Neugestaltung ein Vorhaben verwirklicht, das die Einwohner im Ochsenfurter Stadtteil bereits vor circa acht Jahren angeregt haben. Jetzt ist was so lange gewährt hat gut geworden: Die städtischen Mitarbeiter Dieter Fuß und Robert Lehrmann haben mit Unterstützung durch die freiwilligen Helfer Fritz Pfeuffer und Josef Häußlein die Naturstein-Platten auf dem Weg verlegt.

    Der Gedenkstein, der bisher im Rasen stand, bekam einen Sockel aus Granitpflaster. Die Gesamtkosten für die Verschönerung des Platzes vor der Kirche bezifferte Peter Juks mit circa 5000 Euro. Den Gedenkstein hat der 1896 gegründete Soldaten- und Kameradschaftsverein anlässlich seines 75-jährigen Bestehens aufgestellt. Der Stein in der Ortsmitte erinnert neben dem Kriegerdenkmal auf dem Friedhof an die gefallenen und vermissten Kameraden aus den beiden Weltkriegen. Im Ersten Weltkrieg ließen 23 Männer aus Hopferstadt ihr Leben. Im Zweiten Weltkrieg gab es in der Gemeinde 38 Gefallene und fünf Vermisste zu beklagen.

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