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    Hopferstadt

    Ein neues Feuerwehrauto zum Fest

    Schlüsselübergabe für das neue Löschfahrzeug (von links) Ortsteilsprecher Thilo Hemmert Erlach, Gruppenführer Maximilian Karl, Dritter Bürgermeister Joachim Eck, amtierende Bürgermeisterin Rosa Behon, Kommandant Alois Metzger, Gruppenführer Lukas Pfeuffer und Vereinsvorsitzender Josef Häußlein.
    Schlüsselübergabe für das neue Löschfahrzeug (von links) Ortsteilsprecher Thilo Hemmert Erlach, Gruppenführer Maximilian Karl, Dritter Bürgermeister Joachim Eck, amtierende Bürgermeisterin Rosa Behon, Kommandant Alois Metzger, Gruppenführer Lukas Pfeuffer und Vereinsvorsitzender Josef Häußlein. Foto: Helmut Rienecker

    Im Jahr 2017 kamen die Feuerwehrführungen aus Ochsenfurt und den Ortsteilfeuerwehren zusammen, um mit der Stadt Ochsenfurt einen Bedarfsplan für die Wehren auszuarbeiten. Er sieht vor, dass in den nächsten Jahren für alle Wehren neue und dem Bedarf angepasste Fahrzeuge angeschafft werden. Nun kamen die Hopferstädter als erste an die Reihe.

    Das neue TSFW, wie das Tragkraftspritzenfahrzeug  in der Feuerwehrsprache heißt, ist mit allem ausgerüstet, was für eine schnelle Brandbekämpfung nötig ist. Vor allem verfügt es über einen eingebauten 750 Liter fassenden Wassertank für den Schnellangriff oder den Außeneinsatz. An Bord sind auch vier Atemschutzgeräte, von denen zwei schon während der Anfahrt von ihren Trägern angelegt werden können. Daneben hat es auch einen Generator an Bord, der einen ausfahrbaren Lichtmast auf dem Dach versorgt. Auch eine kleine Ausrüstung für die Absicherung und erste Tätigkeiten  bei Verkehrsunfällen ist im Fahrzeug vorhanden.

    Jedes Fahrzeug ein Unikat

    Das neue Feuerwehrauto ersetzt ein bisher eingesetztes aus dem Baujahr 1990. Es wurde Weihnachten 2018 bestellt und nach den Wünschen der Feuerwehr ausgebaut. Tatsächlich, so berichtete Kommandant Alois Metzger, ist jedes bei der Firma Rosenbauer in Österreich gebaute Feuerwehrfahrzeug ein Unikat. Denn auch die bereits vorhandene Ausrüstung, wie die Pumpe aus den Jahr 2001 müssen genau eingepasst werden. Dabei wird darauf geachtet, dass auf kleinstem Raum möglichst viel Material auch noch sechs Mann untergebracht werden können.  Eigentlich sollte es das Werk im österreichischen St. Pölten erst im Frühjahr verlassen. Doch überraschenderweise ist es noch vor Weihnachten fertiggeworden.

    So reiste der Kommandant mit einigen Feuerwehrkameraden am 11. Dezember nach Österreich, um das gute Stück in Empfang zu nehmen. Bereits auf der Rückfahrt am Freitag, dem 13., hatten sie ihren ersten ungeplanten Einsatz. Und das mitten auf der Autobahn bei Erlangen.  Bei einem Verkehrsunfall auf der linken Spur übernahmen die Hopferstadter dort die Verkehrsabsicherung, bis die Erlangener Kameraden eintrafen.

    Die offizielle Segnung des Fahrzeugs soll im Frühjahr stattfinden. Aber schon am vergangenen Samstag stellten sie es den Hopferstadter Bürgern und Feuerwehrkameraden aus den Ortsteilen voller Stolz vor. Zu der Schlüsselübergabe mit Bürgermeisterin Rosa Behon waren auch Führungskräfte des Feuerwehrabschnitts Mitte gekommen.

    Kreisbrandinspektor Heiko Drexel freute sich, dass die Stadt Ochsenfurt die Notwendigkeit der Neubeschaffungen erkannt hat. Ein neues Feuerwehrfahrzeug erhöht auch immer die Motivation und den Ansporn der Mannschaft, meinte er. Und Rosa Behon wünschte sich, dass das neue Feuerwehrfahrzeug viel bei Übungen, und nur wenig im Ernstfall eingesetzt werden muss.

    Daten des TSF-W
    Fahrzeug Iveco Daily mit 180 PS und 7,2 Tonnen Gesamtgewicht. Kosten 196 000 Euro, davon 38 000 Zuschuss von der Regierung von Unterfranken.
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