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    Ochsenfurt

    Eine 800 Euro-Spende für die Ochsenfurter Klosterkirche

    Toni Gernert (Mitte) übergab eine 800 Euro-Spende für die Klosterkirche an die Stadt Ochsenfurt; mit im Bild: (links) 3. Bürgermeister Joachim Eck und die stellvertretende Bürgermeisterin Rosa Behon.
    Toni Gernert (Mitte) übergab eine 800 Euro-Spende für die Klosterkirche an die Stadt Ochsenfurt; mit im Bild: (links) 3. Bürgermeister Joachim Eck und die stellvertretende Bürgermeisterin Rosa Behon. Foto: Uschi Merten

    Geschichte war immer schon ein großes Hobby von Toni Gernert. Seit Jahren ist er im Arbeitskreis Geschichte aktiv und kennt sich in Ochsenfurt aus. "Die Klosterkirche ist eines der Kleinode in Ochsenfurt", erklärt er. Sie ist über 350 Jahre alt und befindet sich im Besitz der Stadt. Allerdings ist sie renovierungsbedürftig.

    Pfarrer Herbert Neeser, der auch im Arbeitskreis Geschichte ist, hat sich sehr mit diesem Bauwerk beschäftigt. Die Klosterkirche gehörte zum Kapuzinerkloster, das es damals in Ochsenfurt gab. Sie waren im Ort sehr beliebt, weshalb die Bilder in der Kirche alle von Ochsenfurter Bürgern gestiftet wurden. Die Kapuzinermönche haben keinen Wert auf Prunk gelegt, weshalb die Kirche auch ihren Vorstellungen entspricht. Sie hat keinen großen Glockenturm, jedoch eine Halle. Besonders eindrucksvoll ist der Kreuzgang, der jedoch restaurierungsbedürftig ist.  

    Kreuzgang müsste hergerichtet, die Fenster erneuert werden

    Die Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte hatten die Idee ein Labidarium, das ist eine Sammlung von Steinwerken, im Kreuzgang einzurichten. In Ochsenfurt lagern die unterschiedlichsten Bruchstücke von Figuren und Marterln, die ausgestellt werden könnten. Doch zuerst einmal müsste der Kreuzgang hergerichtet, neu verputzt und die Fenster erneuert werden.

    Daher hat hat Toni Gernert entschieden, zu seinem 70. Geburtstag auf Geschenke zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Klosterkirche zu bitten. 800 Euro konnte er nun als Spende an die Stadt übergeben. Gernert hofft, dass seine Spende Nachahmer findet. 

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