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    EISINGEN

    Eine Schau für die ganze Region

    Die Landesgartenschau spielt sich nicht nur auf dem Würzburger Hubland ab, sondern wirkt in die gesamte Region hinein. Das bringt nicht nur der gemeinsame Pavillon zum Ausdruck, mit dem Stadt und Landkreis auf der Schau vertreten sind. Die Besucher werden dort auch auf elf besondere Orte hingewiesen, die es während der Landesgartenschau zu entdecken lohnt.

    Neuer Geist in der Zusammenarbeit

    Seit einiger Zeit schon ist ein neuer Geist in die Beziehungen zwischen Stadt und Land eingekehrt. Landrat Eberhard Nuß und Oberbürgermeister Christian Schuchardt haben ihn bereits vielfach beschworen. Die LGS soll ihn nun weiter beflügeln. Symbolhaft dafür ist das Treffen der Bürgermeister aus den beteiligten Gemeinden am Eröffnungstag, bei dem Nuß und Schuchardt die offiziellen Hinweistafeln auf diese besonderen Orte überreichen.

    Als „Herzensangelegenheit“ bezeichnet Landrat Nuß die Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinweg. Und Christian Schuchardt erkennt darin einen grundlegenden Gesinnungswandel im Vergleich zur letzten Landesgartenschau im Jahr 1990. „Ich glaube nicht, dass das vor zwei Jahrzehnten möglich gewesen wäre“, sagt er.

    Besuch in der grünen Lunge der Stadt

    Drei dieser besonderen Orte liegen auf Würzburger Stadtgebiet. Neben dem Ringpark als grüner Lunge der Innenstadt gehört das Gartenschaugelände von 1990 zum Programm, sowie das Naturschutzgebiet Bromberg-Rosengarten am Rande des Stadtteils Heuchelhof.

    Wasser und der Main spielt gleich mehrfach eine Rolle, sei es an der Uferpromenade in Veitshöchheim, in Ochsenfurt, wo eine großzügige Mainlände die historische Altstadt vom Fluss trennt, oder am Erlabrunner Badesee, der im Sommer die Besucher einlädt, sich von den Strapazen des Gartenschau-Besuchs zu erholen.

    Spazieren auf dem Sonnenuhren-Weg

    Vor allem hiesigen Besuchern will man damit den Blick auf wenig bekannte, dafür umso entdeckenswertere Orte öffnen. Zu ihnen gehört das Paracelsus-Kräutergärtchen im Schatten der Röttinger Burg Brattenstein, von wo aus ein Spaziergang entlang des einzigartigen Sonnenuhrenwegs zum Ufer der Tauber lohnt. Vor der Kulisse der alten Stadtmauer ist dort in den vergangenen Jahren eine Freizeitanlage mit hohem Erholungswert entstanden.

    Eintauchen und Kunst und Natur

    Zu den absoluten Geheimtipps zählt zweifellos der Erbachshof bei Eisingen. Das Künstlerehepaar Herbert Mehler und Sonja Edle von Hoeßle hat das Anwesen vor einem Jahr gekauft und und dort neben dem gemeinsamen Atelier einen Skulpturenpark geschaffen.

    Das Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald mit seinem Kletterwald und das Freizeitgelände Dürrbachpark in Güntersleben empfehlen sich besonders für einen Familienausflug. Und am Wasserschloss in Rottendorf, nur wenige Kilometer vom Gelände der Gartenschau entfernt, begleiten kulturelle Veranstaltungen die kommenden Monate.

    Entdeckenswerte Orte

    1. Landesgartenschaugelände 1990: Wie die ehemalige Gartenschau am Würzburger Festungsberg bis heute nachwirkt.

    2. Würzburger Ringpark: Historischer Park und die grüne Lunge für Würzburgs Innenstadt.

    3. Schutzgebiet Bromberg-Rosengarten: Lebensraum seltener Arten in einem ehemaligen Steinbruch zwischen Würzburg-Heuchelhof und Winterhausen.

    4. Ochsenfurt: Die wehrhafte Altstadt öffnet sich zum grünen Stadtpark am Main.

    5. Röttingen: Paracelsus-Kräutergarten und Sonnenuhrenweg laden zum Spazieren ein.

    6. Wasserschloss Rottendorf: Historischer Mittelpunkt für viele Veranstaltungen.

    7. Dürrbachpark Güntersleben: Naherholungspark in idyllischer Lage.

    8. Gramschatzer Wald: Walderlebniszentrum bietet lehrreiche Naturerfahrung.

    9. Uferpromenade Veitshöchheim: Flaniermeile mit bester Aussicht.

    10. Erlabrunner Badesee: Schwimmen und Sonnenbaden in freier Natur.

    11. Skulpturenpark Erbachshof: Das Reich von Bildhauer Herbert Mehler und Malerin Sonja Edle von Hoeßle.

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