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    Ochsenfurt

    Eine Übung bei 180 bis 350 Grad Celsius

    Der Brandcontainer auf dem Rübenhof der Zuckerfabrik diente den Feuerwehrleuten zu Übungszwecken. Foto: Manfred Trumpfheller

    Alle zwei Jahre bestellt die Südzucker AG im Werk Ochsenfurt einen Brandcontainer um die zurzeit 30 aktiven Atemschutzträger der Werkfeuerwehr Ochsenfurt für den Ernstfall zu trainieren. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Dieses Mal war es aber etwas anders. Im Juni 2017 gab es durch Brandstiftung einen Großbrand auf dem Rübenhof des Werkes Ochsenfurt. Zu den Löscharbeiten waren Feuerwehren, Rettungsfahrzeuge und das THW angerückt und versuchten gemeinsam mit der Werksfeuerwehr den Großbrand unter Kontrolle zu bekommen.

    Damals schrieben die Verantwortlichen der Südzucker AG einen Dankesbrief an alle Einsatzkräfte. Das reichte der Zuckerfabrik aber nicht. Die AG bestellte den Container zu Übungszwecken einen Tag länger. Von allen beteiligten Feuerwehren wurden je zwei Atemschutzträger eingeladen, um im Brandcontainer unter realen Bedingungen eine sogenannte Heißausbildung zu absolvieren.

    Einige Teilnehmer seien bis an ihre Belastungsgrenze gebracht worden. Jeder Trupp bestand aus zwei Atemschutzgeräteträgern und Trainer. Vor Beginn der Heißausbildung wurde der Trupp eingewiesen. Danach ging es gemeinsam durch den heißen Container (180 bis 350 Grad Celsius) und anschließend wurde die Übung besprochen, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.

    An den beiden Tagen waren insgesamt 74 Atemschutzgeräteträger von den Werkswehren Südzucker und  Fehrer, sowie den Feuerwehren Gaukönigshofen, Frickenhausen, Eibelstadt, Kitzingen,  Ochsenfurt, Darstadt, Goßmannsdorf, Hohestadt, Erlach, Zeubelried, Unterdürrbach, Sommerhausen, Winterhausen, Acholshausen, Euerhausen und Marktbreit bei der Übung dabei.

    Die Südzucker AG war mit der Beteiligung sehr zufrieden.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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