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    Frickenhausen

    Elektrisches Läutwerk für Frickenhäuser Leichenhaus

    Eine elektrische Glockenanlage wird im Leichenhaus  angebracht. Hintergrund ist die Tatsache, dass es niemanden mehr gibt, der bei Bestattungen die Glocke von Hand bedient. Aufgrund dieses Personalmangels hat die Verwaltung ein Angebot von einer Firma   eingeholt, das sich auf rund 6000 Euro beläuft. Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Annahme des Angebots entschieden. Die Bedienung der elektrischen Läutanlage soll künftig durch das jeweils tätige Bestattungsinstitut  erfolgen.

    Friedhofsgebührensatzung

    Zugestimmt wurde auch einem Neuerlass der Friedhofsgebührensatzung. Notwendig wurde die wegen der neuen Software, mit der künftig alle Friedhöfe in den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt verwaltet werden. Berechnungsgrundlage ist künftig eine monatliche Gebühr. Bei einer Hochrechnung auf die Gesamtnutzungsdauer von 20 Jahren ergäben sich aber geringfügige Rundungsdifferenzen, die vermieden werden sollen. So kommt es bei Doppelgräbern und zwei Arten von Urnengräbern zu Gebührenerhöhungen von jeweils 1,60 Euro über die gesamte Laufzeit von 20 Jahren.

    Fledermausquartiere schützen

    Öffentliche Gebäude dürfen  künftig zwischen 23 Uhr und der Morgendämmerung nicht mehr beleuchtet werden. Dies bestimmt eine Neuregelung im Bayerischen Immissionschutzgesetz, die aufgrund des Volksbegehrens für den Artenschutz eingeführt wurde. Zweck ist vor allem der Schutz von Fledermausquartieren. Der Gemeinderat beschloss, bei gemeindlichen Gebäuden in der betreffenden Zeit die Fassadenbeleuchtung auszuschalten. Betreffen würde dies beispielsweise das alte Rathaus und die Mariensäule.

    Das neue Feuerwehrhaus

    Nach dem Sachstand beim Bau des neuen Feuerwehrhauses erkundigte sich Helmut Wittiger. An dem Projekt erbringt zur Kostenersparnis die Freiwillige Feuerwehr selbst gewaltige Eigenleistungen. Aktive opfern dafür viel Freizeit und  Urlaub. Dennoch gibt es auch Gewerke, mit denen Firmen betraut werden müssen. Bürgermeister Reiner Laudenbach sagte, der Kostenrahmen sei bisher eingehalten worden und bis jetzt rund 450 000 Euro ausgegeben worden. Noch zu machen seien die Elektro-Installationen, Heizung, Lüftung und Sanitäreinrichtungen. Ausgeschrieben werden könnten nun die Bodenbeschichtung, der Estrich und die Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle. Nach der Bodenbeschichtung könnte die Schlauchwaschanlage installiert werden. Wenn der Estrich aufgebracht sein wird, könnte gefliest werden und die Sanitäranlagen eingerichtet werden. Auf die Wände seien noch Gipskartonplatten aufzubringen. Die Küche brauche noch einen Gasanschluss. Nachbesserungen seien noch bei der Kanalisation erforderlich, weil bei Starkregen Rückstauprobleme aufgetreten seien. Auf einen Fertigstellungstermin könne man sich noch nicht festlegen, meinte Laudenbach. Die Außenanlagen dürften aller Voraussicht nach aber in diesem Jahr nicht mehr fertig werden.

    Sanierung des Kindergartens

    Ebenfalls Helmut Wittiger bat um Auskunft, ob die Baugenehmigung für die Generalsanierung des Kindergartens eingegangen sei. Laudenbach musste dies verneinen. Auf die Genehmigung warte man  seit Anfang dieses Jahres. Ursprünglich war  daran gedacht, mit den Arbeiten in den Sommerferien 2019 beginnen zu können.

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