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    Greußenheim

    Endabnahme für das Baugebiet "Point"

    Die Erschließung des Neubaugebiets "Point" an Greußenheims östlichen Ortsrand steht unmittelbar vor dem Abschluss. Die Z...

    Etwas mehr als ein Jahr nach Beginn der Erschließungsarbeiten am Baugebiet "Point" in Greußenheim, steht die Endabnahme unmittelbar bevor. Auch stehen nach Aussage von Bürgermeisterin Karin Kuhn, Bürgermitte Greußenheim (BMG), die Notartermine zur Übertragung der Eigentumsrechte an die neuen Besitzer. "Die ersten Bauinteressenten möchten noch in diesem Monat mit dem Bau ihrer neuen Eigenheime beginnen", freut sich Kuhn über die rasante Entwicklung. Dies war freilich nicht immer so.

    Den Beschluss zur Schaffung von Bauland am östlichen Ortsrand in Richtung Leinach hatte der Gemeinderat im Januar 2016 gefasst. Die Erschließungsarbeiten konnten im Juni letzten Jahres in Angriff genommen werden. Mehrere erfolglose Anläufe hatte es bis dahin für die Gemeinde Greußenheim bis zur Realisierung eines Neubaugebietes gebraucht. Zuvor waren Bestrebungen zu den Baugebieten "Röthe Süd" und "Röthe Nord" jeweils erfolglos gescheitert. Alleine für das unrealisierbare Baugebiet "Röthe Süd" am Ortseingang nahe der B8 hatte die Gemeinde seit 1981 bis November 2011 dabei rund 40000 Euro in den Sand gesetzt. Die letzte Baulanderschließung betraf im Jahr 1996 das Baugebiet "Eselsweg" mit etwa 20 Grundstücken.

    Ortsschild wird versetzt

    Auf einer Bruttofläche von zwei Hektar entstanden an der "Point" 33 Bauplätze. Als Vorteil der neuen Baugrundstücke sieht Bürgermeisterin Karin Kuhn neben deren besonderer Lage die direkte Anbindung an die Staatstraße 2310. Bis zum kompletten Abschluss der Erschließung wird das Ortsschild weiter in östliche Richtung vor die neu geschaffene Zufahrt zum Neubaugebiet versetzt. Zufrieden zeigt sich Kuhn in diesem Zusammenhang über die direkte Zufahrt zu den neuen Grundstücken, ohne die angrenzenden Anwohner in den bestehenden Anwesen mit zusätzlichem Verkehr zu belasten. Ohne Verkehrsbelastung für den Ort, verspricht sich Kuhn durch das Baugebiet "Point" einen Gewinn für die Gemeinde. Denn besonders junge Familien haben nach Kuhns Aussage Interesse bekundet an den neu geschaffenen Baugrundstücken.

    Bereits 80 Prozent der Grundstücke vergeben

    Von den zur Verfügung stehenden Grundstücken seien laut Bürgermeisterin bereits achtzig Prozent vergeben. Den Preis für das neue Bauland wurde vom Gemeinderat auf 180 Euro je Quadratmeter festgelegt. Vor Beginn der Erschließung waren die bis dahin landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen durch die Gemeinde angekauft worden. Voll des Lobes war Kuhn bereits beim Spatenstich zur Zusammenarbeit mit der KFB Leasfinanz GmbH als Erschließungsträger. Die KFB übernahm die zeitlich befristete Kreditaufnahme für kommunale Aufgaben im Rahmen von konkreten Projekten. Zur Finanzierung der Erschließungsmaßnahme selbst bediente sich die Gemeinde Greußenheim auf dem freien Kreditmarkt.

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