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    Würzburg

    Engagierte Jugendliche starten beim Roten Kreuz durch

    Einige der FEEL FR.E.E.-Leistenden mit ihrer Betreuerin Christina Bender. Foto: Doku-Team BRK Würzburg

    Eine Blaulicht-Organisation ist nur etwas für Erwachsene? Weit gefehlt. Den lebenden Gegenbeweis treten 23 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren an. Sie verstärken seit Herbst die Gemeinschaften des Roten Kreuzes in Stadt und Landkreis – und gehören zu 126 jungen Menschen, die am Projekt „FEEL FR.E.E.“ des Landratsamtes teilnehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    „Soziales Engagement kann man nicht früh genug fördern“, betont Christina Bender. Die Sozialpädagogin koordiniert beim BRK-Kreisverband Würzburg den Einsatz der jungen Freiwilligen. Den Rahmen dafür schafft das Projekt „FEEL FR.E.E.“ (Freiwillig, ehrenamtlich, engagiert) des Landratsamtes, das 2019 bereits in die fünfte Auflage geht.

    Die Idee: Interessierte Jugendliche schnuppern ein Jahr lang in einen Verein oder eine Organisation hinein und leisten dabei mindestens 60 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Durch die frühzeitige Integration in das Vereinsleben und eine pädagogische Betreuung soll die Lust am Ehrenamt geweckt werden. „Und mit etwas Glück bleiben uns viele der jugendlichen Freiwilligen auch nach dem „FEEL FR.E.E.“-Jahr erhalten“, erklärt Christina Bender.

    Die Jugendlichen sind in den Ortsgruppen der Bereitschaften und der Wasserwacht in der ganzen Region tätig. Sie engagieren sich unter anderem in der verbandsinternen Jugendarbeit und bei Sanitätsdiensten. „Natürlich steht immer ein erfahrener Rotkreuzler an ihrer Seite“, betont Christina Bender. „Und doch können die jungen Helfer erfahren, dass ehrenamtliches Engagement etwas Bereicherndes ist – für jeden Einzelnen.“

    Um einen Einblick in die Aufgabenfelder zu bekommen und sich untereinander noch besser kennenzulernen, trafen sich die Jugendlichen kurz nach dem Projektauftakt zusammen mit ihren Betreuern beim Roten Kreuz in Würzburg. „Denn auch wer bisher noch nicht viel mit uns zu tun hatte, sollte wissen, wofür das rote Kreuz auf weißem Grund steht.“

    Bearbeitet von Lena Berger

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