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    GELCHSHEIM

    Entsorgung der Schweinekadaver hat begonnen

    Anfang April waren die Kadaver von rund 2000 Schweinen in einem Stall im Gelchsheimer Ortsteil Osthausen entdeckt worden. Die toten Tiere lagen möglicherweise bereits seit November vergangenen Jahres dort. Zunächst war der verantwortliche Landwirt vom Veterinäramt aufgefordert worden, eine Fachfirma mit der gefahrlosen Belüftung des Stalls und der Beseitigung der bereits stark verwesten Kadaver zu beauftragen. Anfang Mai hatte der Bauer jedoch über seinen Anwalt erklären lassen, dass er dazu nicht in der Lage sei.

    Sichtschutz aufgebaut

    Daraufhin hatte das Landratsamt Würzburg die nötigen Schritte zur Räumung eingeleitet. Am Montag nun begann die Entsorgung. Um die Stallgebäude hatten zwei Mitarbeiter der Gemeinde Gelchsheim Zäune aufgestellt und Planen als Sichtschutz darüber gehängt. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Osthausen hatten zuvor mit Schläuchen eine Wasserversorgung zu den Ställen verlegt.

    Presseerklärung am Dienstag

    Mehrere Arbeiter waren zu sehen, mit der Schaufel eines Frontladers wurden die Tierkadaver auf die Ladefläche eines großen Lkw gekippt. Zeitweise war auch eine Polizeistreife vor Ort. Wie lange die Aktion dauern wird und wo die Kadaver entsorgt werden, blieb am Montag unklar. Weder die Polizeibeamten noch Arbeiter oder Gemeindearbeiter waren zu Auskünften bereit. Sie verwiesen auf eine für Dienstag angekündigte Presseerklärung des Landratsamtes Würzburg.

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