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    Aub

    Entsteht ein Problembereich am Auber Marktplatz?

    Sichtlich schwer fiel es dem Auber Stadtrat, einem Antrag zuzustimmen, ein ehemaliges Ladengeschäft am Auber Marktplatz umzubauen. In den vormaligen Ladenräumen und der Backstube im Erdgeschoss des Gebäudes sollen Monteur- und Ferienwohnungen entstehen.

    Dabei sollen die bisherigen Schaufenster und die Eingangstüre zum Marktplatz hin durch Wohnraumfenster ersetzt werden. Der Zugang soll künftig wie schon zu den Wohnräumen in den oberen Etagen vom Kirchplatz her erfolgen. Nebengebäude im hinteren Bereich sollen abgebrochen werden, so dass dort Autostellplätze errichtet werden können. Eine Besonderheit ist die Zufahrt zu den neuen Stellplätzen, die gleichzeitig auch dem Nachbargebäude als Zufahrt dient.

    In den bisherigen Ladenräumen im Erdgeschoss sollen Einzelzimmer und Ferienwohnungen für 17 Übernachtungsmöglichkeiten neu geschaffen werden.

    Stellvertretender Bürgermeister lehnt Bauantrag ab

    Durch die erhöhte Bettenzahl sah Ratsmitglied Theo Theuerkaufer ein Problem mit der Anzahl der Stellplätze entstehen. Nach seiner Auffassung müsse geprüft werden, wie viele Stellplätze die Eigentümer für dieses Gebäude nachzuweisen haben. In den oberen Etagen befinden sich bisher eine auf Dauer vermietete Wohnung sowie weitere Einzelzimmer für Monteure.

    Stellvertretender Bürgermeister Claus Menth lehnte den Bauantrag ab. "Wir erleben jetzt schon, wie die Bewohner dieses Hauses am Kirchplatz feiern. Jetzt kommen noch einmal 17 dazu. Wir bekommen dort einen Problemherd", befürchtet Menth. Bisher werden die Räume an ausländische Monteure vermietet, die sich am Abend oft lautstark am Kirchplatz versammeln und dort feierten.

    Karlheinz Krieger sah zwar neue Stellplätze im hinteren Bereich des Grundstückes entstehen, aber die Zufahrt ist durch ein Tor verschlossen.

    Laut Dietmar Schmidt vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft hat die Frage, ob die Anzahl der Stellplätze ausreichend sei, das Landratsamt zu prüfen. Nach dem Baurecht sei das Vorhaben zulässig, da der Marktplatz als Mischgebiet gelte.

    Keine Einwände gegen Bebauungsplan der Gemeinde Riedenheim

    Abschließend gab der Stadtrat dem Bauantrag mehrheitlich seine Zustimmung. Lediglich Claus Menth lehnte das Vorhaben grundsätzlich ab.

    Die Eigentümer eines Wohnhauses in der Mühlstraße in Aub dagegen dürfen das Gebäude mit einem neuen Anstrich versehen. Dabei soll auch ein Rollladen an einem der Fenster im Obergeschoss entfernt werden. Ein vorhandener Sockel am Haus wird ebenfalls entfernt, im Farbton soll das Haus wieder wie bisher gestrichen werden.

    Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben zu und stellte die grundsätzliche Förderfähigkeit der Maßnahme in Aussicht.

    Gegen die Änderung des Bebauungsplanes der Gemeinde Riedenheim hatte der Auber Stadtrat keine Einwendungen. Dort soll in einem Mischgebiet ein metallverarbeitender Betrieb angesiedelt werden. Dazu muss das Mischgebiet in ein Gewerbegebiet umgewidmet werden. Die Stadt Aub wurde als Nachbargemeinde um ihre Stellungnahme ersucht.

    Dorfgemeinschaftshaus wird am 1. Dezember eingeweiht

    Bürgermeister Robert Melber gab gekannt, dass der TSV Aub inzwischen die beantragten 10 000 Euro erhalten habe, allerdings nicht als Zuschuss sondern als zinsloses Darlehen. Die ersten beiden Jahre ist das Darlehen tilgungsfrei, danach zahlt der Verein jährlich 1000 Euro zurück.

    Auf der Brückenbaustelle gehe es gut voran, die Firma sei im Zeitplan, so der Bürgermeister. Der erste Brückenpfeiler wachse, die Bohrungen für die Fundamente sind beendet.

    Das Dorfgemeinschaftshaus in Baldersheim steht nach Melbers Worten kurz vor der Fertigstellung. Am 1. Dezember werde es eingeweiht.

    Eingeweiht werde auch der Gollachsteg am Sportplatz. Die feierliche Inbetriebnahme findet am kommenden Freitag statt.

    Klaus Saliger machte auf einige Lampen in der Bachstraße in Baldersheim aufmerksam. Diese wechseln sich ab. Sie seien alle funktionsfähig, brennen aber nicht gleichzeitig sondern in wechselnder Reihenfolge.

    Gertraud Rappert fragte nach dem Stand bei der Einrichtung des Hotspots am Marktplatz. Dietmar Schmidt von der Verwaltung ließ wissen, dass die Baustellenbesichtigung stattgefunden habe, man müsse halt jetzt abwarten, "bis wir an der Reihe sind."

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