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    Eisingen

    Erich Günder im Alter von 78 Jahren gestorben

    Altbürgermeister Erich Günder Foto: Wilma Wolf

    Altbürgermeister und ehemaliger Kreisrat Erich Günder aus Eisingen ist tot. Er starb am 23. August im Alter von 78 Jahren, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landkreises Würzburg und der Gemeinde Eisingen.

    Bis zu seiner Wahl 1996 zum 1. Bürgermeister von Eisingen war Erich Günder Mitarbeiter beim Landratsamt Würzburg. Landrat Eberhard Nuß würdigt ihn für seine große Einsatzbereitschaft und seinen "absolut zuverlässigen, pflichtbewussten Dienst", den er von 1959 bis 1996 hier erfüllte. Erich Günder sei ein kompetenter und zielstrebiger Kollege im Landratsamt gewesen, wo er als Sachbearbeiter im Grundstücksverkehr begann. Er wurde Kreiskassenverwalter, dann Leiter der Kreiskasse, später Leiter des Kreisrechnungsprüfungsamtes und zuletzt Leiter des Büros des Landrats.

    Zudem gehörte Erich Günder von 2002 bis 2008 dem Kreistag des Landkreises Würzburg an und engagierte sich als Kreisrat im Umweltausschuss, im Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain sowie als Aufsichtsrat der Altersheime gGmbH.

    Für die langjährige kommunalpolitische Tätigkeit von Erich Günder spricht die Eisinger Bürgermeisterin Ursula Engert ihre Anerkennung aus. Viele Funktionen hat er in dieser Zeit übernommen. Bereits seit 1966 gehörte Erich Günder dem Gemeinderat Eisingen an. Beim Zweckverband Ahlbachgruppe war er ab der Verbandsgründung 1972 bis 2008 Geschäftsführer.

    Von 1973 bis 1996 begleitete er in Eisingen das Amt des zweiten Bürgermeisters, bis er 1996 zum ersten Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewählt wurde. In dieser langen Zeit seines politischen Wirkens hat Erich Günder die Entwicklung der Gemeinde Eisingen maßgeblich mitgestaltet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Für seine Verdienste in der Kommunalpolitik wurde er 1984 mit der Kommunalen Dankurkunde des Innenministers, 1997 mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze, 2005 mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber und 2008 mit dem Kristallzinnbecher des Landkreises ausgezeichnet.

    Eine Erkrankung von Erich Günder war 2012 Anlass für Bernhard Lobinger, dem ehemaligen zweiten Bürgermeister der Gemeinde Eisingen, eine Stammzellen-Typisierungsaktion ins Leben zu rufen. 350 potentielle Spender konnten mit dieser Aktion gewonnen werden und eine Spendensumme von 28 500 Euro für die Forschung kam dabei zusammen. 

    Das Requiem mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Montag, 2. September, um 14.30 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche in Eisingen statt.

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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