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    Erlabrunn

    Erlabrunns Bürgerhof nimmt Formen an

    Der Rohbau des Bürgerhofs in Erlabrunn nimmt Formen an. In seiner jüngsten Sitzung bewilligte der Gemeinderat kostenträc...

    Der Bürgerhof als Ersatzneubau für das abgerissene, so genannte Weckesser-Haus nimmt Formen an. Und obwohl insbesondere auch die Arbeiter der beauftragten Baufirma derzeit unter der sommerlichen Hitze leiden, ist das Richtfest bereits terminiert. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates informierten Bürgermeister Thomas Benkert (UBE) und Bauamt-Mitarbeiterin Nicole Scherbaum zum Baufortschritt und Nachträgen, die sich auch finanziell auswirken. Das Gremium erteilte den plausiblen Nachträgen für die Baumeisterarbeiten einhellig die Zustimmung.

    Nach dem Spatenstich zum Bau des künftigen Bürgerhofs im März dieses Jahres sind dessen Grundmauern bereits zu erkennen. In Erlabrunns Ortskern entsteht derzeit ein multifunktionaler Treff mit Rats- und Veranstaltungssaal, Info-Point, Café, öffentlichem WC und angrenzender Kulturscheune zur öffentlichen Nutzung.

    Als Folgemaßnahme zur 2014 abgeschlossenen Dorferneuerung wird der Ersatzneubau für das hierzu abgerissene Weckesser-Haus bei veranschlagten Gesamtkosten von 2,02 Millionen Euro aus dem so genannten ELER-Förderprogramm bezuschusst. Aushub, Kellergeschoss und Erdgeschoss sind seit Baubeginn im Frühjahr bereits fertig gestellt. Bis zum aktuellen Stadium entstanden allerdings zuvor nicht absehbare Mehrkosten, die als kostenträchtige Nachträge nun durch den Gemeinderat zur Bewilligung anstanden.

    "Vor allem beim Aushub ergaben sich Schwierigkeiten durch extrem feuchten Untergrund", berichtete Bauamt-Mitarbeiterin Nicole Scherbaum dem Gemeinderat. Nach Scherbaums Ausführungen machten die Begebenheiten eine extrem vorsichtige Vorgehensweise erforderlich, um Schäden an der Ortsdurchfahrt, der Röthenstraße und unmittelbar angrenzender Nachbargrundstücke zu vermeiden.

    So habe der Aushub nur in Etappen erfolgen können, um das freigelegte feuchte Erdreich sogleich durch Anbringung von Spritzbeton und langen Erdnägeln gegen Abrutschen zu sichern. Gegenüber der Kostenschätzung von 1,31 Millionen Euro bis zum aktuellen Stadium seien inklusive Mehrungen und Nachträgen bis dato reale Kosten von rund 1,46 Millionen Euro entstanden. Die Mehrkosten begründeten sich im Mehraufwand beim Aushub für das Kellergeschoss sowie in Sanierungsarbeiten an der Stützmauer zum Nachbargrundstück. Nachdem sich aktuell die Erdgeschossdecke zum Obergeschoss in Ausführung befindet, geht Scherbaum von keinen weiteren Überraschungen im fortlaufenden Baufortschritt aus.

    Wegen der aktuell extremen sommerlichen Hitze sind die Bauarbeiter nach Scherbaums Schilderung nur bis zum frühen Nachmittag tätig. Deshalb müssen sie sich sputen, um das bereits für den 13. September terminierte Richtfest stattfinden lassen zu können. Bis dahin muss die in Arbeit befindliche Decke gegossen, sowie noch das Ober- und Dachgeschoss erstellt werden. Auch die Eröffnung des Bürgerhofs ist laut Bürgermeister Benkert bereits für 13. Juli 2019 geplant.

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