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    Würzburg

    Erste Millionen-Rate für die Theatersanierung

    Übergabe des Förderbescheids für die erste Rate zur Sanierung des Mainfranken Theaters (von link): Würzburgs Kulturreferent Achim Könneke, Finanzreferent Robert Scheller, OB Christian Schuchardt, Regierungspräsident Eugen Ehmann, Leitender Direktor des Mainfranken Theaters Dirk Terwey und Theaterintendant Markus Trabusch. Foto: Regierung von Unterfranken

    Eine 75-prozentige Förderung der Kosten für die Sanierung und Erweiterung des Mainfranken Theaters hatte der damalige Finanzminister und heutige bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei der Eröffnung des Mozartfests 2016 der Stadt Würzburg zugesagt. Bei den gegenwärtig veranschlagten Kosten von rund 72 Millionen Euro für die beiden Bauabschnitte, von denen etwa 67 Millionen förderfähig sind, entspricht dies einer Fördersumme von etwa 50,3 Millionen Euro. Nun hat die Regierung von Unterfranken der Stadt Würzburg aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs als erste Rate einen Zuschuss von 9,6 Millionen Euro bewilligt. Aus den Händen von Regierungspräsident Eugen Ehmann nahm Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Freitag den Bewilligungsbescheid entgegen.

    Würzburg als "Kulturhauptstadt"

    „Ich freue mich mit der Stadt Würzburg, dass mit dem Förderbescheid ein weiterer ‚Meilenstein‘ gesetzt werden konnte“, sagte Ehmann bei der Übergabe. Mit der 75-prozentigen Sanierungsförderung und seiner Beteiligung an den Betriebskosten des Theaters leiste der Freistaat Bayern einen erheblichen Beitrag dafür, dass Würzburg auch als „Kulturhauptstadt“ weit über seine Stadtgrenzen hinaus ausstrahle, sagte der Regierungspräsident.

    OB Schuchardt freute sich über die außergewöhnlich hohe Förderquote des Freistaates, die überhaupt erst die Sanierung und Erweiterung des Theaters ermöglicht habe. Dies sei vor allem dem Engagement von Markus Söder zu verdanken. „Diese Förderung ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung des Mainfranken Theaters“, sagte Schuchardt. Nur so könne die Stadt die zentralen Anforderungen an einen wirtschaftlichen, sicheren und zukunftsfähigen Spielbetrieb des Theaters erfüllen.

    Sanierung besteht aus zwei Bauabschnitten

    Die nach derzeitigen Schätzungen rund 72 Millionen Euro teure und seit Sommer 2018 laufende Sanierung des 1966 eröffneten Mainfranken Theaters soll mit Beginn der Spielzeit 2022/23 abgeschlossen sein. Das Sanierungsprojekt besteht aus zwei großen Bauabschnitten. In der gerade laufenden ersten Bauphase wird ein neuer Vorbau mit einer zweiten Spielstätte errichtet. Dies soll zur Spielzeit 2020/21 als Übergangsspielstätte in Betrieb genommen werden, wenn im zweiten Abschnitt das „Große Haus“ saniert wird.

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