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    Gaubüttelbrunn

    Erweiterungsfläche des Friedhofs soll mit Wohnhäusern bebaut werden

    GAUBÜTTELBRUNN   Die bisher frei gehaltene Erweiterungsfläche am Friedhof von Gaubüttelbrunn kann entfallen. Nachdem Bestattungen immer seltener in Erdgräbern stattfinden, gibt es keine Verwendung mehr für die Fläche. Stattdessen sollen hier an der gestalterisch anspruchsvollen Nahtstelle zwischen ländlich geprägtem Altort und Neubaugebiet zwei Wohnhäuser entstehen, wie der Kirchheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschied.

    Um die beiden Wohnhäuser in das Ortsbild mit fränkischen Zwei- und Dreikanthöfen einzupassen, hat der Gemeinderat vergleichsweise strenge Vorgaben aufgestellt. Allerdings hat er sich dagegen entschieden, die dörfliche Bebauung des Altorts mit giebelständigen Häusern an der Straße und einem rückwärtigen Garten aufzunehmen und fortzuführen.

    Gestaltungsvorschriften

    Die Mehrheit der Gemeinderäte stimmte bei einer Auswahl aus vier Varianten für eine pragmatische Lösung. Es sollen nun zwei Einfamilienhäuser entstehen, die in die Mitte des Grundstücks gerückt sind, und damit der Gestalt der benachbarten Neubauten angeglichen sind. Vorgeschrieben ist, dass die Häuser auf ein Geschoss und ein Satteldach beschränkt sind. Die Fassadenfarbe soll Weiß mit geringem Farbanteil sein.

    Damit sind auch mehrgeschossige Lösungen vom Tisch, darunter ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus, das sechs Wohnungen Platz geboten hätte. Erhalten bleiben soll die Bruchsteinmauer entlang der Straße. Sie bleibt im Besitz der Gemeinde und soll die Grundstücke zur Straße abschließen. Als Zufahrt ist die Rosenstraße vorgesehen.
    Um Wohnhäuser zuzulassen, ist eine Änderung des Bebauungsplans "Hinter der Schule" nötig.

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