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    OCHSENFURT

    Essen wie früher

    Mahlzeit! Das Essen ist einfach, aber unübersehbar schmeckt es den Gästen bei der Spitalkirchweih. Foto: Helmut Rienecker

    Mit einem Gottesdienst in der Spitalkirche, abgehalten von Stadtpfarrer Oswald Sternagel, begann am Sonntagvormittag die Spitalkirchweih in Ochsenfurt.

    Und wie schon seit Jahren bewirteten die Mitglieder des Fördervereins die Gäste im vollbesetzten Innenhof. Zwei Zentner Kartoffeln hatte der Nachbar Alfons Michel gespendet. Die wurden in einem holzbefeuerten Dämpfer gegart. Dazu gab's Kräuterquark, Heringe in Sahnesoße oder deftige Hausmacherwurst in rot und weiß.

    Erstmals wurden heuer auch geräucherte Bratwürste vom Wildschwein angeboten. Am Nachmittag standen Kaffee und Kuchen auf dem Speisezettel. Besonders erfreut zeigte sich die Vorsitzende des Fördervereins Spital Renate Lindner über die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, die ebenfalls den Spitalhof benutzen.

    So sorgten beim Ochsenfest die Damen des Frauenbundes für Kaffee und Kuchen, während die Mitglieder des Ochsenfurter Fußballvereins ihre Schlachtschüssel servierten. Die jungen Männer aus den Reihen der Fußballer nahmen den Spitalleuten die schwere Arbeit des Garnituraufstellens ab. Und sie organisierten auch den Abbau am Sonntagabend.

    Dank der rührigen Arbeit des Spitalvereins steht die Sanierung der Anlage jetzt unmittelbar bevor. Sigi Scheder, der zweite Vorsitzende, führte Besucher durchs Areal und konnte auch schon Pläne für die Sanierung im nächsten Jahr vorzeigen.

    Nach der Sanierung sollen die Gebäude verschiedenen Vereinen dienen. Aber den größten Platz wird das neue Ochsenfurter Museum zum Thema Main einnehmen. Und trotz der alten denkmalgeschützten Gebäude wird der Ausbau behindertengerecht werden.

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