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    Rimpar

    Faschingskrawalle: Gemeinde kündigt strenge Kontrollen an

    Der Faschingsumzug der RiKaGe durch Rimpar hat Tradition. Trotz der schlimmen Vorkommnisse in diesem Jahr soll er auch im kommenden wieder stattfinden. Es wird jedoch deutlich höhere Sicherheitsvorkehrungen als bisher geben: Der Marktplatz wird abgeriegelt. Nur über strenge Kontrollen soll er zugänglich sein. Dieses Konzept wird von Veitshöchheim übernommen. Neu ist auch, dass die Marktgemeinde als Veranstalter auftritt und damit die rechtliche Verantwortung trägt. Die RiKaGe führt dennoch weiterhin den Umzug durch. Es gibt jedoch einen Wermutstropfen: Die APG bleibt dabei, dass sie den Vormittag über Rimpar nicht mit Bussen anfährt.  

    "In Rimpar wird es keinen rechtsfreien Raum geben", ließ Bürgermeister Burkard Losert keinen Zweifel, dass es keinen Spielraum für die gebe, die in Rimpar die "Sau rauslassen" wollten.

    Dass der Umzug auf Messers Schneide stand, zeigt etwa der Einwurf von Elke Weippert (SPD): Sie habe weiterhin "große Bedenken". Was sie in diesem Fasching gesehen habe, habe sie "schockiert". Sie verwies darauf, dass der südliche Landkreis die Umzüge abgesagt habe. "Die sind darum alle nach Rimpar gekommen." Harald Schmid (SPD) kritisierte zudem, dass ausgerechnet die Nutzer des öffentlichen Verkehrs abgestraft würden. Er kann sich an den Bussen Einstiegskontrollen vorstellen, um Krawallmacher und Alkoholisierte auszuschließen. Außerdem solle ein besonderes Augenmerk auch auf das Umfeld der Halle Neue Siedlung gelegt werden: "Es war grausam, was da an Jugend besoffen rumgefallen ist."

    Keine größeren Schwierigkeiten mit Rowdys und Betrunkenen dürften dagegen bei der Dorfweihnacht in der Adventszeit zu erwarten sein. Als besondere Attraktion soll auf dem Platz der Partnerschaft gegenüber der Bühne eine Eisbahn aufgestellt werden. Es gibt bereits die Zusage der Werbegemeinschaft, sie finanziell zu unterstützen. Außerdem soll es mehrere Buden geben, in denen unter anderem die Vereine oder die Kindergärten Produkte verkaufen und sich vorstellen können. Auch soll es wieder einen kleinen Hobbykünstlermarkt in der Alten Knabenschule geben.

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