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    Veitshöchheim

    Ferienausschuss vergab für 205 000 Euro den Auftrag für die Asphaltierung der Würzburger Straße

    Am 8. Mai 2018 hatte der Gemeinderat die vom Büro Holl-Wieden Partnerschaft erstellte Planung für die Sanierung des vor 32 Jahren im Rahmen der Altortsanierung gepflasterten Straßenabschnittes im Veitshöchheimer Ortszentrum gebilligt. Der Abschnitt erstreckt sich von der Parkstraße bis zur Unteren Maingasse auf einer Länge von 370 Metern und hat eine Fläche von 3700 Quadratmetern. Die  Kosten des Projekts wurden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt, die Sanierung soll in zwei Abschnitten erfolgen.

     In der Ferienausschuss-Sitzung am Dienstag erteilte nun das Gremium den Auftrag zur Ausführung des 160 Meter langen ersten Bauabschnittes in der Würzburger Straße vom Hofgarteneingang bis zur Parkstraße für 205 640 Euro an die im Ort ansässige Firma Würzburger Pflasterbau.

    Wie Bürgermeister Jürgen Götz ausführte, hatten bei der öffentlichen Ausschreibung sechs Firmen ein Angebot abgegeben. Die Auftragssumme ist nur unwesentlich höher als die Kostenberechnung, die für diesen Abschnitt von 201 000 Euro ausging.

    Den genauen Baubeginn ließ der Bürgermeister offen. Wie er sagte, wurde der Baufirma für die Ausführung ein Zeitfenster eingeräumt, mit der Maßgabe, dass die Maßnahme noch in diesem Jahr abgeschlossen wird.

    So wie am anderen Bauende des ersten Bauabschnittes an der Einmündung der Parkstraße bereits bei früheren Ausbesserungsarbeiten erfolgt, gibt es im beauftragten Ausbaubereich eine einschneidende Veränderung durch einen Belagwechsel auf der Fahrbahn, von Pflaster zu Asphalt.

    Hierzu müssen nur 20 Zentimeter des Straßenpflasters ausgebaut werden. Der abgesenkte Gehweg kann in Pflaster-Bauweise  belassen werden und muss nur neu ausgefugt werden. Auf der anderen Straßenseite zur Hofgartenmauer hin wird im Abstand von 50 Zentimetern zur Mauer ein Schrammbord eingebaut.  Der Bereich soll nach Fertigstellung dann als 20-Stundenkilometer-Zone ausgewiesen werden.

    Im 210 Meter langen auch weiterhin verkehrsberuhigt gewidmeten zweiten Bauabschnitt, in der Kirchstraße zwischen Unterer und Oberer Maingasse einschließlich Kirchplatz, soll die Ausschreibung über den Winter und dann der Ausbau im Frühjahr 2019 erfolgen.

    Dort ist ein Vollausbau vorgesehen, die Straße wird 70 Zentimeter tief ausgekoffert. Die neue Pflasterung erfolgt dann jedoch gegenüber der bisherigen Situation niveaugleich auf der gesamten Fläche. Die bisherige Aufkantung im Gehwegbereich fällt also weg.

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