• aktualisiert:

    OCHSENFURT

    Fernsehstar ganz nah

    Tom Lehel bei der Autogrammstunde. Foto: Helmut Rienecker

    Die Kinder kennen ihn aus dem Fernsehen. Lange hat er die Sendung Tabaluga tivi moderiert. Und regelmäßig ist er beim Kinderkanal KiKa in der Sendung Tanzalarm zu hören und zu sehen. Jetzt konnten Drittklässler aus Ochsenfurt und Goßmannsdorf den Fernsehstar Tom Lehel live erleben. In der Stadtbibliothek stellte er sein Buch „Land der Träume“ vor.

    Zunächst stellte sich der Schauspieler, Fernsehmoderator, Komiker und Musiker den Kindern vor. Mit lustigen Bildern aus seiner Jugend und von Auftritten gewann er im Nu die Aufmerksamkeit und die Herzen der Kinder. Dann las er seinem aufmerksamen Publikum aus seinem dritten Buch vor. Die Idee für das Buch ist ihm gekommen, so erzählte er, als sein fünfjähriger Sohn fragte, wo denn die Träume herkommen. Dafür sind in der Geschichte die Traumwächter Aron und Nihra zuständig. Aber im Land der Träume sind auch zwei Fieslinge, die den Kindern Alpträume schicken wollen. Aus Versehen kommt der Junge Leo in dieses Land, wo er allerhand Abenteuer erlebt. Mit einem Auszug aus dem Hörbuch zum Buch stellte Tom Lehel auch diese dunkle Seite des Traumlandes vor. Wie die Geschichte ausgeht hat er aber nicht verraten. Schließlich sollen die Kinder neugierig auf sein Werk werden und es selber lesen.

    Dann durften die Drittklässler den Fernsehstar Fragen stellen. Ob er gewohnt ist, vor der Kamera zu stehen. Ganz klar, das macht er seit 20 Jahren. Ob er Millionär ist und in einer Villa lebt. Nein, er lebt mit seiner Familie ganz normal. Und wie die meisten Leute, die man im Fernsehen sehen kann, verdient er keine Millionen. Warum er so eine komische Frisur hat. Hier musste er weiter ausholen. Schon in jungen Jahren gingen ihm nämlich die Haare oben auf seinem Kopf aus. Seine Frau hatte dann die Idee die verbliebenen Haare nach oben zu gelen und eine bunte Brille über die Stirn zu setzen. Das kam beim Fernsehen gut an und seitdem ist es sein Markenzeichen.

    Sehr begehrt waren am Ende der besonderen Unterrichtsstunde Autogramme. Geduldig schrieb er seinen Namen auf die Karten bis auch das letzte Kind stolz seine Karte mit nach Hause nehmen konnte.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!