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    REMLINGEN

    Finanziell alles im grünen Bereich

    Die Haushaltssatzung des Marktes Remlingen für das Haushaltsjahr 2018 wurde vom Landratsamt geprüft und es wurden keine rechtsaufsichtliche Einwendungen erhoben. Die Fachbehörde prüft die Ausgaben im Vergleich mit der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde. Diese Prüfung wurde dem Gemeinderat Remlingen in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt.

    Der Haushalt wurde am 17. 2018 vom Marktgemeinderat mit einem Gesamthaushaltsvolumen von 6,7 Millionen Euro einstimmig beschlossen. Nach einer vorgesehenen Rücklagenentnahme von 2,4 Millionen Euro wurde eine Kreditaufnahme von 300 000 Euro festgesetzt. Dies wurde vom Landratsamt genehmigt. Als dringende Empfehlung und Ergänzung wurde die Verwaltung darauf hingewiesen, dass die Kosten im Friedhof angepasst werden müssen. Hier entstand im abgelaufenen Jahr ein Kostendefizit von 25 898 Euro (18,9 Prozent), daher sollte die Gemeinde tätig werden.

    Bürgermeister Klaus Elze (Bürgerblock) informierte, dass hier die Verwaltung schon aktiv geworden sei und eine einheitliche Satzungsänderung für alle Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt auf den Weg gebracht werde. Kämmerer Manfred Winzenhöler erinnerte den Marktgemeinderat noch einmal an die etwas stockende Planung für den Hochbehälter. Dieses Projekt sollte vorankommen.

    Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes in der Marktheidenfelder Straße von der Einmündung Altes Schloss und in der Würzburger Straße bis zur Einmündung Holzkirchener Straße beginnen die Asphaltierungsarbeiten im Bereich der Rohrgräben. Wie Bürgermeister Elze informierte, sei nach Baustellenbesichtigung und Aufmaß der Flächen außerhalb der Rohrgräben zu empfehlen, die Asphaltdeckschicht auf die gesamte Straßenbreite zu ziehen. Zusammen mit der bereits beauftragten Erneuerung des Gehweges sind für die Sanierungsarbeiten dieses Bauabschnittes 58 000 Euro zu erwarten. Im Haushalt 2018 seien laut 65 000 Euro eingestellt. Die Mehrkosten für die durchgängige Asphalttragschicht im Bauabschnitt I sei sinnvoll und könne so ohne Überschreitung der Kostenstelle erfolgen.

    Auch für die Strecke von Ellenbogengasse bis Brückenbogen empfiehlt Elze, den verbleibenden Straßenbelag mit einer Asphaltdeckschicht zu überziehen. Mehrheitlich war der Rat der Meinung, dass hier sonst ein unnötiges Flickwerk entstehe. Nach Auskunft Elzes entstehen hier zusätzliche Kosten von rund 6000 Euro. Jürgen Schneider (BB) ermahnte das Gremium mit Hinblick auf die vielen ausstehenden Baumaßnahmen der Gemeinde zum Sparen. „Wir fahren mit angezogener Bremse und sollten auch in kleinen Beträgen nicht zu hoch greifen.“

    Mehrheitlich schlossen sich die Räte der Empfehlung des Bürgermeisters für ein ordentliches Dorfbild und eine eventuellen Haushaltsüberschreitung für den zweiten Bauabschnitt an.

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