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    Fährbrück

    Fränkisches Mariensingen berührte die Herzen

    Beim Fränkischen Mariensingen am Pfingstmontag in der Wallfahrtskirche Fährbrück sangen und spielten die Vasbühler Sängerinnen und die Saitenmusik Rhau-Rottmann-Tille. Foto: Irene Konrad

    „Marienlieder zu hören und zu singen erfüllt das Herz mit tiefer Freude und Ehrfurcht“, davon ist Prior Pater Christoph Weberbauer überzeugt. Als Hausherr der frühbarocken Wallfahrtskirche Fährbrück begrüßte er die Gäste im voll besetzten Gotteshaus. Sie waren aus einem weiten Umkreis zum „Fränkischen Mariensingen“ gekommen.

    „Sich ganzheitlich berühren zu lassen“, das wünschten der Augustinerpater und Organisator Anton Böhm nicht nur den Zuhörern, sondern auch den vier Gruppen, die das Konzert abwechslungsreich gestalteten. Ohne „störenden Zwischenapplaus“ sangen und spielten der Chor „Sängerkranz Reichenbach“, die „Üchelhäuser Holzbläser“, die „Vasbühler Sängerinnen“ und die „Saitenmusik Rhau-Rottmann-Tille“.

    Ein Strauß von Melodien

    Mit einem Strauß von Melodien und Liedern grüßten sie die Gottesmutter als Königin, Stern, Trösterin oder milde Fürsprecherin. „Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not“ sangen zu Konzertbesucher genauso mit wie „Sei Mutter der Barmherzigkeit, sei Königin gegrüßet“ oder „Maria, du Mutter, du gibst uns Geleit zu christlichem Leben in Freud und in Leid“.

    Der Sängerkranz Reichenbach beim Fränkischen Mariensingen in der Wallfahrtskirche Fährbrück. Foto: Irene Konrad

    Die verträumten, wehmütigen und vertrauensvollen Marienlieder kamen bei den Konzertbesuchern bestens an. Für Kurzweil sorgten zudem ein Marienmenuett oder eine Arie der Holzbläser, das überlieferte Gebet „Jungfrau Mutter Gottes mein, lass mich ganz dein eigen sein“ und Lieder wie das „Ave Glöcklein“ oder „Wunderschön prächtige“.

    Ergriffene Zuhörer

    Mit lang anhaltendem und rhythmischem Applaus bedankten sich die Gäste bei den Programmgestaltern. Viele Lieder sind leise mitgesungen worden und in wehmütiger Erinnerung an frühere Zeiten standen Tränen in manchen Augen. Nach dem Konzert wurden viele kleine Kerzen am Gnadenaltar angezündet, um der Gottesmutter die eigenen individuellen Anliegen ans Herz zu legen.

    Mit seinen persönlichen Worten aus seinem Leben, einem Gebet und dem Segen verdeutlichte Pater Christoph seinen vertrauensvollen Glauben an Gott. „Seine Mutter Maria hilft und begleitet uns, wo und wie wir es brauchen“, ist er überzeugt.

    Der Erlös des Konzerts kommt dem Veranstalter, der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik, zugute.

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