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    HELMSTADT

    Freie Bahn in der Uettinger Straße

    Bei der offiziellen Straßenfreigabe: Walter Schneider (Bauleiter Straßenbauamt), Daniel Philipp (Straßenbauamt), Martina... Foto: Elfriede Streitenberger

    Mit dem symbolischen Durchschneiden des rot-weißen Bandes gaben Landrat Eberhard Nuß und Bürgermeister Edgar Martin am Donnerstag das sanierte Teilstück der Kreisstraße WÜ 11, Uettinger Straße, in Helmstadt frei. Damit ist der Vollausbau der Straße mit Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungen nun auch offiziell beendet. Schon seit dem 20. Juli rollt der Verkehr wieder über den lange gesperrten Straßenabschnitt.

    „Wir haben als Team zusammengearbeitet“, sagte der Landrat. Er dankte der ausführenden Firma Konrad-Bau aus Lauda-Königshofen. Mit viel Manpower und bei gutem Wetter konnte die Baumaßnahme sehr schnell auf den 560 Metern vorangehen. Mit 20 Mitarbeitern war Bauleiter Luca Bamberger teilweise vor Ort. Robert Himmel, Prokurist von Konrad-Bau, freute sich sichtlich über das Lob – was durch das Ergebnis der Bauabnahme mit „mängelfrei“ unterstrichen wurde.

    Mit einem Gesamtvolumen von 1,75 Millionen Euro habe die Gemeinde in die Zukunft investiert, unterstrich Landrat Nuß. Es sei klug gewesen, die Sanierung der Asphaltschicht und der Kanal- und Wasserleitungen in einem Zug erledigen. Dies habe nicht nur Geld, sondern den Anwohnern vor allem Lärm und Schmutz erspart. Der Landkreis beteiligte sich an den Kosten für den Straßenbau mit 720 000 Euro.

    „Die Arbeiten waren in fünf Monaten erledigt, die Planung dauerte gut 27 Jahre“, berichtete Bürgermeister Martin in einem kurzen Rückblick. Geplant habe die Gemeinde zusammen mit den zuständigen Fachbereichen schon seit 1991. Immer wieder musste die Baumaßnahme wegen dringenderer Projekte auf der A 3 und der B 8 hintanstehen. Die Kreisstraße WÜ 11 dient als Umleitungsstrecke und konnte nicht zeitgleich mit anderen Großprojekten gesperrt werden.

    Sehr zahlreich nahmen die Anwohner an der Streckenfreigabe teil. „Ihr wart quasi live dabei und hattet fünf Monate einen Platz in der ersten Reihe“, scherzte Nuß. Er bedankte sich dafür, dass die Betroffenen Baulärm, Staub und Schmutz ertragen und akzeptiert haben, dass sie ihr Grundstück zeitweise nicht anfahren konnten. „Jetzt ist wieder mal für eine Generation Ruhe unter der Teerschicht“, sagte Bürgermeister Martin.

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