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    FRICKENHAUSEN

    Frickenhäuser Frauen beteten für Surinam

    Die Mitwirkenden des Weltgebetstages (von links): Charlotte Will, Lilly Sieber, Rosanna Trigillia, Christiane Gresch, Ul... Foto: Sylvia Neubert

    „Der Weltgebetstag war wieder sehr erfolgreich. Das Pfarrheim war trotz der Kälte gut besucht,“ freut sich Charlotte Will. Sie organisiert den Gebetstag seit vielen Jahren federführend. In diesem Jahr war „Surinam“, kleinstes Land Südamerikas, das Thema des Weltgebetstages.

    Die Vorbereitung ist bei einem so komplexen Thema sehr wichtig. „Das hat mächtig Spaß gemacht,“ wird Charlotte Will in einer Mitteilung zitiert. Sie besuchte das Vorbereitungsseminar in Würzburg, organisierte weitere Helfer, überlegte sich die landestypische Dekoration und machte sich Gedanken über die Lektoren und deren Einteilung. Besonders positiv fiel auf, dass in diesem Jahr auch wieder junge Frickenhäuserinnen mit eingebunden waren. Am Ende hat sich die Anstrengung gelohnt. Das Thema Surinam und die Art der Darbietung kamen gut an. „Die Besucher waren wieder begeistert,“ so Will.

    Nach einer Einführung in die Geschichte Surinams und den dortigen Lebensverhältnissen wurde mittels Gebeten, Liedern und Lesungen Solidarität mit den Frauen weltweit gelebt. Dabei wurde speziell auf die Lebensumstände in Surinam aufmerksam gemacht. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt die Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not. Die Kollekte des Weltgebetstages geht deshalb an Projekte, die Frauen dort unterstützen.

    Bearbeitet von Andreas Knappe

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