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    Würzburg

    Fridays for Future im Austausch mit OB Schuchardt

    Austausch zum Klimaschutz: Oberbürgermeister Christian Schuchardt und sein Team im Gespräch mit Dominik Kuzmek, Florian Nöhrig und Johannes Kirchhoff von Fridays for Future (Hintere Reihe von links). Foto: Georg Wagenbrenner

    In einem gemeinsamen Workshop haben sich am vergangenen Freitag Vertreter der Gruppe Fridays for Future mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und den städtischen Klimaexperten in der neuen Umweltstation getroffen. Das teilte die Stadt Würzburg mit. Der Austausch zu ihrem Forderungskatalog, der seit Juli der Stadtverwaltung vorliegt, wurde nun inhaltlich geführt.

    Bereits am 26. Juli hatte Schuchardt ein Vorgespräch mit einem Sprecherteam von Friday for Future. Damals versprach die Stadtverwaltung, zu allen Forderungen ausführlich Stellung zu nehmen. Zur Diskussion hatten sich die Beteiligten zu einem weiteren Workshop verabredet. "Ich schätze das Engagement der Jugend außerordentlich. Es ist wichtig, dass es Fridays for Future auch in Würzburg gibt", lobte Schuchardt laut Mitteilung die Würzburger Initiatoren. "Es ist die gemeinsame Aufgabe jedes Einzelnen und aller gesellschaftlichen Akteure über alle Generationen, den Klimawandel zu stoppen."

    Tempo und Zielstrebigkeit gefordert

    Aus Sicht von Fridays for Future wird vor allem ein hohes Tempo und Zielstrebigkeit, mehr Mut bei der Mobilitätswende und der Ausbau von Klimabildungs- und Informationsmöglichkeiten gewünscht. Johannes Kirchhoff sagte: "Die Stadtverwaltung muss versuchen, diejenigen Menschen mitzunehmen, die die Klimakrise noch nicht so ernst nehmen. Jedoch muss auch die lokale Wirtschaft mit ins Boot geholt werden."

    Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Baureferent Benjamin Schneider und der Fachbereichsleiter Umwelt- und Klimaschutz Jakob Frommer waren neben Schuchardt beim Workshop städtische Ansprechpartner. Der dreistündige Workshop diente für gegenseitige Rückfragen, Berichte aus der kommunalen Praxis, Updates von den wöchentlichen Demonstrationen und zur gemeinsamen Strategieentwicklung.

    Schuchardt sagte weiterhin: "Wir werden im Herbst mit umfangreichen Vorlagen die Gremien befassen. Die Ergebnisse des heutigen Workshops werden dort miteinfließen." Bereits im kommenden Oktober wird Umweltreferent Kleiner einen Bericht über den Stand des städtischen Klimaschutzkonzeptes geben. Mit diesem Programm setzte sich die Stadt laut der Mitteilung 2012 das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. 

    Bearbeitet von Katrin Amling

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