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    KÜRNACH

    Frühlingskonzert des Symphonischen Blasorchesters

    Christian Kraus (Kontrabass, von links), Burkard Schmitt (Trompete), Nikolai Sieß (Schlagwerk) und Anja Meiler mit dem A... Foto: Irene Konrad

    Mit seinem Jahreskonzert in der Höllberghalle hat das Symphonische Blasorchester Kürnach beschwingt den Frühling begrüßt. Die moderne Höchststufen-Komposition „Mouvement Symphonique“ von Stephan Adam gab dem Frühlingskonzert den Titel. Die „Symphonische Bewegung“ wollte das Gemüt der Konzertbesucher erreichen.

    Sowohl Vereinsvorsitzender Thomas Konrad als auch der galante Moderator Alexander Schraml gestanden, dass das 14-minütige anspruchsvolle Werk die 55 Musikerinnen und Musiker herausgefordert und gespaltet hatte. Kritische Anmerkungen habe es genug gegeben, als Dirigent Wolfgang Heinrich den Notensatz vorlegte. „Aber ein Symphonisches Orchester wie wir sollte es spielen können“, meinte Vorsitzender Konrad.

    Mit Bravour haben die Musikanten „Mouvement Symphonique“ zu Gehör gebracht und ihre Klasse auch bei weiteren Stücken bewiesen. Dirigent Heinrich schwang leidenschaftlich und kraftvoll den Taktstock bei Melodien aus der Ballettoper Mlada, dem Musical Mary Poppins, dem phantasievollen „Imagasy“ von Thiemo Kraas oder der musikalischen Komödie „Candide Suite“ von Leonard Bernstein.

    Mit rhythmischen, träumerischen und emotionalen Klangfüllen bezauberten die Musikerinnen und Musiker ihre Gäste, zu denen auch Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, die beiden Landtagsabgeordneten Manfred Ländner und Kerstin Celina sowie der stellvertretende Landrat Armin Amrehn gehörten. Oft wippten und summten die Konzertbesucher leise mit.

    Der Applaus nach einem „langen und intensiven Konzertabend“ war ausgiebig und begeistert, so dass mit dem Marsch aus dem Loriot-Filmkomödie „Pappa ante portas“ eine Zugabe gespielt wurde. Den größten Applaus und das dickste Lob erhielt allerding Anja Meiler am Altsaxophon. Zusammen mit Burkard Schmitt, David Förster, Christian Kraus und Nikolai Sieß spielte sie George Gershwins Klassiker „Summertime“.

    Dieses Lied aus der Oper „Porgy und Bess“ und zählt zu den meistgecoverten Jazzliedern der Welt. Kein Wunder, dass die gekonnte Version des Quintetts den Kürnachern gefallen hat. „Mir hat es heute riesig Spaß gemacht auf der Bühne“, gestand Dirigent Heinrich am Ende des Abends. Den Gästen ging in der Halle ging es offensichtlich ebenso.

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