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    LANDKREIS WÜRZBURG

    Fünf Brücken im Landkreis marode, nur eine im Bauprogramm

    Auf das Ergebnis einer Anfrage der SPD-Landtagsfraktion über den Zustand der Brücken in Bayern macht Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib aufmerksam. Bedenklich ist seiner Auffassung nach, dass von den fünf Brücken, deren Zustand sofortiges Handeln erfordert, nur eine im Bauprogramm enthalten ist, wie er in einer Pressemitteilung erläutert.

    Obwohl sich im Landkreis Würzburg fünf Brücken des Freistaats in einem Zustand befinden, der eine umgehende Instandsetzung oder Erneuerung erfordert, ist bis 2025 nur für eine von ihnen der Beginn von Baumaßnahmen vorgesehen. Das geht aus einer schriftlichen Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor.

    Für Halbleib eindeutig zu wenig: „Vor allem für Brücken, bei denen erkennbar eine umgehende Instandsetzung erforderlich ist, müssen sofort mehr Gelder zur Verfügung gestellt werden“, fordert der Abgeordnete, „da kann man nicht zuwarten“.

    „Dass in Bayern der Erhalt der Infrastruktur nach wie vor hinterherhinkt, dafür seien auch die maroden Brücken im Landkreis Würzburg ein beredtes Beispiel“, kommentiert Halbleib das Ergebnis der Anfrage. Hier werde die Sicherheit der Menschen gefährdet und als versteckte Verschuldung einfach den künftigen Generationen aufgebürdet.

    Versteckte Verschuldung

    Betroffen sind nach Informationen von Halbleib Brücken in Aub über die Gollach und über den Mühlbach, die Brücke über die Dettel in Prosselsheim, die Brücke über den Nickelsgraben in Margetshöchheim, die Brücke Staatsstraße 2312 über den Geh- und Radweg bei Waldbüttelbrunn und die Gehwegbrücke über die Staatsstraße 578 in Kist. Sie alle fallen in den Zustandsbereich 5 und 6 und befinden sich damit in einem nicht ausreichenden oder ungenügenden Zustand. Ihre Verkehrssicherheit und/oder ihre Standsicherheit seien beeinträchtigt und ihre Dauerhaftigkeit nicht mehr gegeben. Nur die Brücke in Aub befindet sich im Bauprogramm bis 2015. „Das reicht nicht und hier muss der Freistaat schnell nachbessern“, so Halbleib.

    Bearbeitet von Andreas Köster

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