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    Estenfeld

    Fünf Büros stellen Pläne für neuen Estenfelder Kindergarten vor

    Einen ganzen Tag wird sich der Estenfelder Gemeinderat in den Sommerferien Zeit nehmen, um mit den Planungen für den neuen Kindergarten in der Wilhelm-Hoegner-Straße voranzukommen. Am Samstag, 31. August, präsentieren im Rathaus fünf Architekturbüros ihre Ideen, wie das Gebäude gestaltet werden könnte. Vier Krippen- und zwei Kindergarten-Gruppen müssen darin Platz finden. Jedes Büro wird für seine Vorstellung eine Stunde Zeit haben.

    Die Konzepte, die der Gemeinderat gezeigt bekommt, werden noch nicht bis ins letzte Detail ausgeklügelt sein. Es handelt sich zunächst um eine grobe Objektplanung (Skizzen und einfache Entwürfe im Maßstab 1:200), wie es im Schreiben an die Presse heißt. Erst, wenn die Räte entschieden haben, welches Büro den Zuschlag erhält, geht es für den „Gewinner“ an die Feinarbeit.

    Gemeinde hofft auf möglichst hohe Förderung

    Sobald die konkrete Planung steht, wird sie eingereicht – mit dem Ziel, eine möglichst hohe Förderung zu erhalten. Für eine Krippen- oder Kindergarten-Gruppe wird üblicherweise mit Kosten von 600 000 Euro gerechnet – bei sechs Gruppen läge die Gemeinde also bei 3,6 Millionen Euro.

    Der Bau des neuen Kindergartens ist für die Gemeinde ein Projekt größeren Ausmaßes, bei dem schon jetzt klar ist: Die Kosten für die gesamten Planungsleistungen des Architekten werden die 221 000 Euro-Marke überschreiten – und damit den Schwellenwert, der in der Vergabeverordnung (VgV) bei öffentlichen Aufträgen festgeschrieben ist. Somit ist ein so genanntes VgV-Verfahren nötig, in dem der Neubau europaweit ausgeschrieben wird. Unterstützt wird die Gemeinde dabei von einem Projektsteuerer: der Firma WSP (Würzburg).

    Grund- und Mittelschule werden abgerissen

    Wenn die Gemeinde einen Architekten für den Kindergarten in der Wilhelm-Hoegner-Straße gefunden hat, folgt der nächste Schritt: Dann wird das Verfahren für das Areal angestoßen, auf dem sich die beiden Schulen befinden.

    Die Grund- und die Mittelschule sollen abgerissen werden, dafür wird eine neue Grundschule gebaut – und ein weiterer Kindergarten. Auch hier lässt sich die Gemeinde von einem Projektsteuerer, der Firma gk-Projektmanagement (Kitzingen), durch das ebenfalls notwendige VgV-Verfahren begleiten.

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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