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    Estenfeld

    Fünf Männer und eine Frau

    Im Bild die Geehrten mit AWO-Kreisvorsitzendem Harald Schmid (rechts), Bürgermeisterin Rosi Schraud (hinten Zweite von links) und OV-Vorsitzendem Werner Köhler (vorne links). Foto: Traudl Baumeister

    Fünf Männer und eine Frau sind sind die Ursache dafür, dass die 200 Mitglieder der AWO-Estenfeld in diesem Jahr etwas zu feiern haben. Emil Messselberger, 1964 Bürgermeister in Estenfeld, Oswald Knorz, Werner Richter, Roland Müller und Karl Scheller gründeten am 1. Mai den AWO Ortsverein in ihrer Heimatgemeinde Estenfeld.

    Dass wäre freilich nicht möglich gewesen, hätte nicht 45 Jahre zuvor Marie Juchacz in Berlin die Arbeiterwohlfahrt in Deutschland gegründet. Am 10. April 1959, fünf Jahre und wenige Tage vor der Initiative des Estenfelder Quintetts, hatten sich zudem in Würzburg alle damals bereits schon etwa zehn Jahre für die AWO Engagierten aufgemacht und den AWO Bezirksverband Würzburg ins Vereinsregister eintragen lassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Mit Ehrungen und geselligem Beisammensein feierten die Estenfelder im AWO-Heim in der Friedrich-Ebert-Straße die genannten Jubiläen und noch ein weiteres dazu: „Seit Januar 1994, also seit 25 Jahren, sind wir in diesen Räumen beheimatet“, berichtete Vorsitzender Werner Köhler. Neun Monate, blickte er zurück, habe man die ehemalige Halle saniert. Durch die 1206,5 geleisteten Arbeitsstunden, die der damalige Vorsitzende Werner Richter akribisch notierte, habe man es geschafft die errechneten Kosten von 202 950 Mark auf 78 592 Mark zu senken.

    Zum doppelten Festtag war nicht nur der AWO Kreisvorsitzende Harald Schmid aus Rimpar gekommen. Auch Bürgermeisterin Rosi Schraud feierte mit. Sie dankte den Ehrenamtlichen der AWO für deren langjährigen Einsatz und das Wirken. „Sie wenden sich stets dem Einzelnen mit seinen Bedürfnissen zu“, lobte sie. „Die AWO wirkt bei der Lösung vieler Aufgaben im Ort mit. Wenn einer allein nicht mehr weiterkommt, springen die AWO-Mitglieder ein.“ Legendär seien die Kinderfreizeiten früherer Jahre gewesen.

    Der AWO Kreisverband Würzburg-Land, fuhr Schmid fort, sei der mitgliederstärkste im gesamten Bezirksverband. Das, so der Kreisvorsitzende, sei der beste Beweis dafür, dass „wir sehr aktive Ortsvereine haben - und Estenfeld gehört auf jeden Fall dazu.“ Um Angebote wie Seniorentreffs, Ausflüge, Fahrten oder das alljährliche Schafkopfturnier stemmen zu können, brauche es Menschen, die ihren Dienst tun, in der Küche, hinter der Theke und anderswo. „Nur durch aktive Mitglieder gelingt es, die AWO am Leben zu halten.“

    Ehrungen
    Im Bewusstsein dessen ehrte der OV zum Ende des offiziellen Teils langjährige Mitglieder. Seit der Gründung dabei sind: Resi Richter, Ilse Seufert und Hilmar Mathes. Für langjährige Treue gedankt wurde außerdem: Resi Knorz, Anneliese Maier, Helga Page, Elisabeth Schweidler, Johanna Valtin, Max Breunig (alle 50 Jahre); Gerhard Estenfelder, Werner Köhler, Oswald Kraus, Irmgard Kunzelmann, Erwin Maurer, Erika Page, Thomas Pfenning, Manfred Schnitzbauer, Alfred Stapf, Albert und Klaus Streit (40 Jahre);  Ralf Herbarth, Manfred Richter, Inge Scheller, Christian Schlereth, Claudia Fischer, Klaus Amend, Rosa Förster, Klaus Habermann, Gerda Köllmer (30 Jahre) sowie Günther Grimm, Klaus Reisinger, Ottmar Weidner und Angelika Krieger (25 Jahre).

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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