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    REICHENBERG

    Gartenarbeit macht gesund und glücklich

    Beim Festabend zum 110-jährigen Bestehen des Obst- und Gartenbauvereins Reichenberg wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. Foto: Norbert Jäger

    Mit einem bunten Programm feierte der Obst- und Gartenbauverein Reichenberg sein 110-jähriges Bestehen in der frühlingsfrisch geschmückten Wolffskeelhalle. Zahlreiche Mitglieder, Gastvereine und Politiker begrüßte Vorsitzender Helmut Lutz zur Geburtstagsfeier. Immer mehr Menschen entdeckten den Garten als Stätte der Erholung und Entspannung, sagte Schirmherr und Altbürgermeister Karl Hügelschäffer in seinem Grußwort.

    Zahlreiche Aktionen des Vereins wie Schnittkurse, Vorträge und Infofahrten vermitteln Wissen und tragen zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei, meinte Hügelschäffer, der selbst seit 25 Jahren in der Vorstandschaft des OGV tätig ist. Darüber hinaus kümmern sich die Mitglieder in allen Ortsteilen der Gemeinde Reichenberg um die Pflege der Grünflächen und die Schaffung von Ruheplätzen in der Natur.

    110 Jahre Obst- und Gartenbauverein, das seien auch 110 Jahre Arbeit an der Schöpfung Gottes, meinten Pfarrer Matthias Penßel und Pater Mario Muschik. Man könne es gar nicht hoch genug würdigen, dass es so viele Menschen gebe, die sich für die Schönheit des Ortes und das Gemeinwohl einsetzen, lobte Bürgermeister Stefan Hemmreich. Zudem mache der OGV eine ausgezeichnete Kinder- und Jugendarbeit.

    Die Attraktivität der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis sei ungebrochen, sie verzeichnen steigende Mitgliederzahlen, sagte Landrat Eberhard Nuß, der auch erster Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege ist. Die Vereine lebten vor allem durch die Menschen, die sie führen und Verantwortung tragen. Ihnen allen dankte Nuß für die großartige Arbeit.

    Als Geburtstagsgeschenk und Dankeschön hatte Nuß einen Gutschein für einen Jubiläumsobstbaum dabei und das Versprechen: „Wenn Ihr einen Nussbaum pflanzt, komme ich persönlich zum Pflanzen vorbei.“

    „Wir sind eine der Natur im Besonderen verbundene Gemeinschaft“, sagte Paul Heuler, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes (BV) für Gartenbau und Landespflege. Garten erleben in privater Wohlfühlatmosphäre und Gemeinschaft pflegen über den Gartenzaun in Gartenbauvereinen, sei die Devise. Gärten machten Arbeit, dennoch sei ein Garten ein Ort der Erbauung und Erholung. „Gartenarbeit macht Gesunde noch gesünder, Schöne noch schöner und glückliche Menschen noch glücklicher“, meinte Heuler.

    Grußworte sprachen auch MdL Kerstin Celina (Bündnis 90/ Die Grünen), MdL Volkmar Halblaib (SPD) und MdL Manfred Ländner (CSU). Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Dorfmusik Fuchsstadt und Männergesangverein Uengershausen. Die Moderation hatte Bernd Kellner übernommen.

    Ehrungen beim Obst- und Gartenbauverein

    Eine besondere Ehrung wurde Helmut Scheller zuteil. Er wurde für seine 40-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft mit der goldenen Ehrennadel am Bande ausgezeichnet. Für seine Arbeit hatte der ehemalige Vorsitzende des OGV Reichenberg bereits zahlreiche Ehrungen erhalten. 2011 wurde ihm die höchste Auszeichnung des Landesverbandes, die Goldene Rose, verliehen.

    Helmut Lutz und Bernd Kellner bekamen für ihre 25jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft die Ehrennadel in Gold. Kellner wurde zudem zum Ehrenmitglied des OGV Reichenberg ernannt.

    15 Jahre, Kreisverbands-Ehrennadel in Bronze: Elfriede Heinrich, Karin Friedrich, Sonja Engelhardt, Gert Feser, Peter Specht, Brigitte Hartmann, Elisabeth Körner, Karl Salomon-Wibke, Ursula Rohrmann, Elke und Kurt Brand, Karin Mischok, Kathrin Roth, Günter Stoll, Renate Wilhelm.

    25 Jahre, silberne Bezirksverbands-Ehrennadel: Hannelore Düll, Claudia Schmidt, Karl Hügelschäffer, Otto Windl, Ulrich Semmel, Hubert Engelhardt, Adolf Kessler, Marliese Roth, Ingrid Fischer.

    40 Jahre, goldene Landesverbands-Ehrennadel: Charlotte Wilhelm, Rainer Kleinschroth, Rosa Kämpf, Else Früh, Martha Conrad.

    50 Jahre, goldene Landesverbands-Ehrennadel mit Kranz: Inge Deckert, Franz Geißendörfer.

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