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    Greußenheim

    Gedenkgottesdienst im Ruhewald

    Beim ersten Gedenkgottesdienst für Verstorbene im Greußenheimer fand Pfarrer Bernhard Stühler nachdenkliche Worte. Foto:...

    Beim ersten Gedenkgottesdienst für Verstorbene im Greußenheimer Ruhewald kamen am Kreuz viele Menschen zusammen. Pfarrer Bernhard Stühler fragte in seiner Predigt: "Was ist eigentlich das Leben?" und gab dazu Impulse, die zum Nachdenken anregten.  Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. In einem Ruhewald könne sich niemand dieser Frage entziehen, denn dort würden alle mit Leben und Tod konfrontiert. Dazu komme noch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wie lässt es sich definieren? Ist es Entwicklung, Freude und Sonnenschein oder doch nur harte Arbeit und Mühsal? Überwiegen die traurigen Momente, die auch viele Tränen verursachen oder bestimmt die vergebliche Suche nach Glück das Denken und die Wünsche des Menschen? Es gebe laut Stühler einen Satz, den alle kennen: „Das Leben ist das, was man daraus macht“.  "Aber darf so über das Leben gesprochen werden?", fragte Stühler weiter.  "Haben so die Menschen gesprochen, die wir begleitet haben und die nun in diesem Ruhewald ihre Ruhe gefunden haben? Wir können nicht alle Risiken des Lebens, alle Einflüsse steuern. Zum Leben gehört Freude, etwas schaffen zu können und der Wille, Leben positiv zu gestalten." Angesichts der Natur, inmitten der  hoch aufragenden Bäume, werde den Menschen bewusst, dass das Leben ein Geschenk sei. Die nachdenklichen Worte von Pfarrer Stühler wurden musikalisch umrahmt von Bernhard von der Goltz an der Gitarre und Matthias Ernst an der Klarinette.

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